Die Schulpraktischen Studien IV/V (SPS IV/V) sind vierwöchige Fachdidaktische Blockpraktika, die in der vorlesungsfreien Zeit (Februar/März und August/September) absolviert werden. Diese Praktika sind fach- und lehramtsgebunden und können in und außerhalb Sachsens absolviert werden.

Zeitplan für das Wintersemester 2020/2021

  • 05.10.20 - 14.10.20
    Buchung des Moduls zum Praktikum (Tooleinschreibung notwendig) - Beginn 12:00 Uhr am 05.10.20/ Ende 17:00 Uhr am 14.10.20
     
  • 28.09.20 - 07.10.20
    Härtefallanträge können gestellt werden. Bitte informieren Sie sich über die Vorgehensweise und den Ablauf

  • 12.10.20 - 26.10.20
    Öffnung des Praktikumsportals Sachsen (Registrierung und Anmeldung aller Studierenden sowie Angabe der Praktikumsplatzwünsche notwendig)

  • 12.10.20 - 31.01.21
    Dokumente für die Selbstanfrage (=Praktikum an einer Schule außerhalb von Sachsen und im Ausland) stehen im Praktikumsportal als Download bereit

  • 21.10.20 - 26.10.20
    Anzeige der berechneten Chancen für einen Praktikumsplatz über das Praktikumsportal Sachsen (Anpassungen können bis 26.10.20 vorgenommen werden)

  • 30.10.20
    Benachrichtigung der Studierenden zum Praktikumsplatz per E-Mail

  • 02.11.20 - 15.11.20
    Verbindliche Zu- oder Absage des Praktikumsplatzes im Praktikumsportal durch die Studierenden. Alle am Tag zurückgegebenen Plätze stehen am Folgetag ab ca. 6 Uhr in der Restplatzbörse zur Verfügung.

  • 16.11.20
    unbestätigte Plätze werden zurückgesetzt und stehen am Folgetag ab ca. 6 Uhr als freie Restplätze für die Buchung zur Verfügung.

  • 02.11.20 - 20.11.20
    Öffnung der Restplatzbörse. Studierende, die noch keinen Praktikumsplatz verbindlich gebucht haben, können freie Restplätze direkt buchen. Alle am Tag zurückgegebenen Plätze stehen am Folgetag ab ca. 6 Uhr in der Restplatzbörse zur Verfügung.

  • 24.11.20
    Alle sächsischen Schulen erhalten die Zuweisung der Praktikanten

  • 25.11.20 - 31.01.21
    Praktikumsdokumente an einer über das Praktikumsportal zugewiesenen Schule stehen im Praktikumsportal als Download bereit

  • 30.11.20 - 11.12.20
    Kontaktaufnahme der Studierenden mit der Praktikumsschule in Sachsen und Übergabe der Materialien

  • 30.11.20 - 31.01.21
    Upload der Praktikumsbestätigung im Praktikumsportal Sachsen

  • 19.10.20 - 07.02.21
    Abmeldung vom Praktikum im Praktikumsportal Sachsen und im Tool vornehmen, wenn das Praktikum nicht absolviert wird

  • 08.02.21 - 31.03.21
    Praktikumszeitraum an Schulen außerhalb von Sachsen (vier zusammenhängende Wochen)

  • 01.03.21 - 26.03.21
    Offizieller Praktikumszeitraum an sächsischen Schulen

Organisatorische Richtlinien

UPDATE 22.03.20:

Liebe Studentinnen, liebe Studenten,

Herr Prorektor Prof. Hofsäss hat folgende Regelung zu den Praktika im WS 19/20 getroffen: Grundsätzlich gilt: Praktika, die begonnen wurden und aufgrund höherer Gewalt abgebrochen werden mussten, sollen als vollwertige Leistung anerkannt werden (siehe Newsportal der Uni Leipzig).
Daraus ergibt sich für uns, auch in Rücksprache mit Herrn Dr. Ronthaler, dass die Praktika, sofern Sie angetreten worden sind (auch, wenn dies aufgrund z. B. von Krankschreibung etc. nur 1 Tag gewesen sein mag), nicht wiederholt werden brauchen.
Die Fachbereiche klären mit Ihnen die entsprechende Prüfungsleistung ab, eventuell könnten videografierte Schulstunden als Grundlage für die Prüfungsleistung herangezogen werden.
Weitere Details dazu erhalten Sie demnächst.

Wurde das Praktikum gar nicht angetreten, muss es ab dem nächsten Semester absolviert werden. Es gelten die Fristen und Regelungen wie üblich. Wenn ein Härtefallantrag für Sie in Frage kommt, stellen Sie diesen, wie entsprechend auf unserer Webseite veröffentlicht bzw. bekannt gegeben.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung in diesen Zeiten.

14.03.2020 - Mail an alle Studierenden im Blockpraktikum

Liebe Studierende,

aus gegebenem Anlass möchten wir uns an Sie wenden, da wir Ihre Situation in den Schulpraktika kennen und sich die Nachfragen häufen.

Wie Sie sicherlich wissen, hat Sachsen die Schulpflicht ausgesetzt, hält aber eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler aufrecht (siehe: Webseite des LaSuB ). Andere Bundesländer haben andere Regelungen getroffen, zum Teil sind die Schulen generell geschlossen.

Die Praktika gelten ab sofort als beendet. Mit der Anerkennung der bisher erfolgten Praktikumszeiten wird auch in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus nicht zum Nachteil der PraktikantInnen verfahren. Sollten Sie, liebe Studierende, ab Montag, den 16.3.20 dennoch in die Schulen gehen, um diese für die Betreuung der SchülerInnen zu unterstützen, wird dies als zivilgesellschaftliches Engagement respektiert. Allerdings muss jede/r Studierende für sich eigenverantwortlich prüfen, sich darauf einzulassen. Studierenden, die sich in den letzten 14 Tagen in den von dem Robert Koch Institut veröffentlichten Krisengebieten aufgehalten haben oder mit Personen aus diesen Gebieten Kontakt hatten, wird jedoch dringend davon abgeraten sich weiterhin direkt (also im persönlichen Kontakt) zu engagieren. Selbstverständlich ist ein digitales Engagement ausdrücklich erwünscht!

Wie wir mit den abgebrochenen bzw. nicht oder nicht vollständig abgeleisteten Praktika im Hinblick auf den Prüfungsverlauf umgehen, klären wir bis Mitte nächster Woche (18.3.20) mit dem Rektorat sowie dem Gesetzgeber.
Ich gehe davon aus, dass Ihnen kein erheblicher Nachteil entstehen wird, allerdings wird es sicher Verschiebungen und Wiederholungen geben müssen. Bitte nehmen Sie Abstand vom Erfragen von Detailregelungen, wir klären diese Dinge -  auch in Zusammenarbeit mit dem StuRa der UL - und werden Sie angemessen informieren sobald wir Genaueres wissen.

Bitte behalten Sie Ruhe, agieren Sie besonnen und verstehen Sie, dass angesichts höherer Gewalt nicht alle Fragen sofort beantwortet werden können.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Ihren Freunden vor allem Gesundheit und verbleibe auch im Namen des Büros für Schulpraktische Studien
mit freundlichen Grüßen

Ihr Jürgen Ronthaler (Direktor des ZLS)

Wie lang ist der Praktikumszeitraum?

Der Praktikumszeitraum umfasst vier Wochen innerhalb der vorlesungsfreien Zeit.

Eine Verkürzung des Praktikumszeitraums ist generell nicht möglich.

Eine tägliche Anwesenheit an der Praktikumsschule ist Pflicht.

Es darf im jeweiligen Wintersemester nur ein vierwöchiges Blockpraktikum abgeleistet werden. Im Sommersemester ist es in Ausnahmefällen möglich beide Praktika zusammenzulegen (= 8 Wochen wobei 4 Wochen in einem Fach und vier Wochen im anderen Fach absolviert werden müssen – eine Kürzung ist nicht gestattet).

Grundsätzlich ist eine Änderung des Praktikumszeitraums dann bei den Fachbereichen zu beantragen, sobald das Praktikum in die Vorlesungszeit hineinreicht (d. h. Praktikumsende nach dem 31.3. oder 30.9.)*. Bei anderen Abweichungen im Praktikumszeitraum, erkundigen Sie sich bitte in Ihrem jeweiligen Fachbereich, ob ein Antrag auf Verschiebung notwendig ist oder nicht.

*A! StudentInnen im Lehramt an Grundschulen ist es gestattet, die Fachdidaktischen Blockpraktika bis zu Beginn der Vorlesungszeit des jeweils neuen Semesters zu absolvieren. Eine gesonderte Genehmigung ist dafür nicht notwendig. Bitte vermerken Sie den exakten Praktikumszeitraum auf der Praktikumsbestätigung.

Wie komme ich zu einem Praktikumsplatz in Sachsen?

Das Angebot an Praktikumsplätzen in Sachsen wird über das Praktikumsportal Sachsen bereitgestellt. Praktikumsportal Sachsen

Eine selbstständige Anfrage an Schulen in Sachsen ist nicht gestattet!

regulärer Ablauf:

  • Anmeldung zum Praktikum im Praktikumsportal (und Buchung des Moduls im Tool)
  • Wunschabgabe von Praktikumsplätzen in Sachsen
  • Nach der Optimierung aller Praktikumsplätze aller Studierender erhalten Sie per Mail eine Benachrichtigung, welchen Ihrer Wunschplätze Sie erhalten haben.
  • Sie bestätigen diesen Wunschplatz und laden die Dokumente herunter. Verbindlich gebuchte Plätze sind verbindlich und können von Ihnen nicht mehr zurückgegeben oder getauscht werden.
  • Sie nehmen Kontakt mit der Schule auf, besprechen alles weitere und lassen sich das Praktikum auf der Praktikumsbestätigung abzeichnen.
  • Sie laden die Praktikumsbestätigung wieder ins Praktikumsportal hoch.

Wenn Sie den Platz nicht haben wollen, dann geben Sie ihn wieder zurück und können ggf. einen anderen Platz auf der Restplatzbörse buchen.

Was ist das ergänzende Platzangebot?

Die sächsischen Schulen können nach dem Zeitraum der Restplatzbörse zusätzliche Praktikumsplätze über das Praktikumsportal Sachsen zur Verfügung stellen, je nachdem, welche Praktikumsplätze benötigt und seitens der Schulen angeboten werden können.

Nur Studierende, die an der Wunschabgabe für das SPS IV/V Blockpraktikum teilgenommen, jedoch keinen Platz über die Wunschabgabe und über die Restplatzbörse erhalten haben, können das ergänzende Platzangebot abonnieren (Anmeldung zum Newsletter).

Sie erhalten eine Benachrichtigung per E-Mail sobald eine Schule einen passenden Praktikumsplatz anbietet. Dieser kann dann per Windhundverfahren im Praktikumsportal Sachsen gebucht werden.

Bitte beachten Sie, dass auch beim ergänzenden Platzangebot Ihnen kein Platz in Ihrer Wunschregion garantiert werden kann. 

Die genauen Fristen zu den genannten Punkten finden Sie im Zeitplan.

Wie erhalte ich einen Praktikumsplatz außerhalb Sachsen?

Alle Studierende, die ein Blockpraktikum absolvieren müssen, sind zunächst verpflichtet, sich im Praktikumsportal für das Praktikum anzumelden, unabhängig davon, ob das Praktikum über das Praktikumsportal vergeben oder selbst gesucht wird. 

Einen Praktikumsplatz an Schulen außerhalb von Sachsen (in freier oder öffentlicher Trägerschaft) müssen Sie sich selbstständig organisieren. Die notwendigen Dokumente werden Ihnen im Praktikumsportal Sachsen zur Verfügung gestellt.

Die weiteren Regelungen, Fristen zur Kontaktaufnahme mit den Schulen und zum Down- und Upload der Praktikumsbestätigung finden Sie im Zeitplan.

Praktikum in anderen Bundesländern

Grundsätzlich können Sie sich in anderen Bundesländern selbstständig bei den Schulen bewerben. Bitte informieren Sie sich bei den jeweiligen Praktikumsbüros der Bundesländer/Universitäten über die gewünschte Verfahrensweise.

Bei Schulen in Sachsen-Anhalt gelten die Vorgaben des Praktikumsbüros der Martin-Luther-Universität Halle. Hier erhalten Sie die notwendigen Unterlagen und Informationen zur Vergabe der Praktikumsplätze.

Praktikum im Ausland

Hinweise zu Praktika im Ausland finden Sie hier: Hauptseite zum Praktikum im Ausland

Was ist ein Härtefallgrund?

Ein Härtefall tritt ein, wenn Studierende aus bestimmten Gründen eine direkte Zuweisung des Praktikumsplatzes in der Nähe des Wohnortes benötigen. Studierende, welche die unten angegebenen Kriterien erfüllen, können einen Härtefallantrag stellen. Auch Studierende mit Nachteilsausgleich können einen Härtefallantrag stellen.

Unter Berücksichtigung folgender Kriterien ist eine Beantragung möglich:

  • Fall 1: eigene/s betreuungspflichtige/s Kind/er unter der Berücksichtigung, dass Sie vorwiegend allein das Kind betreuen und es keine weitere Bezugsperson gibt
  • Fall 2: Pflegefall in der Familie
  • Fall 3: gesundheitliche Beeinträchtigungen (Behinderung oder chronische Erkrankung), deren Auswirkungen einen bestimmten Praktikumsort notwendig machen


Wie erfolgt die Antragstellung?
Frist im WiSe 2020/2021: 28.09.20 bis 07.10.20
(Anträge, die nach der Frist eingehen, können nicht mehr berücksichtigt werden)

Selbständiger Download des Antrags auf der ZLS-Website und die Abgabe des Antrags mit den geforderten Nachweisen erfolgt per Mail von Ihrer Uni-Studserv-Mailadresse innerhalb der vorgegebenen Frist. siehe Link Download Antrag: https://www.zls.uni-leipzig.de/studium-beratung/buero-fuer-schulpraktische-studien/fachdidaktisches-blockpraktikum/

Wir bitten Sie zu beachten, dass eine Antragstellung per Post (aus Datenschutzgründen und keine Gewährleistung, dass die Unterlagen fristgerecht und sicher ankommen) nicht möglich ist.

Bitte senden Sie uns bei der Beantragung die entsprechenden Nachweise mit zu:

  • Fall 1: Nachweis Kind (Geburtsurkunde oder ggf. Mutterpass) und ein Nachweis für die alleinige oder überwiegende Betreuung (z.B. Arbeitgeberbescheinigung des Partners/der Partnerin (siehe Download), Nachweis alleinerziehend vom Jugendamt)
  • Fall 2: Nachweis und Vollmacht bei Pflege einer Person
  • Fall 3: ärztlicher/psychologischer Nachweis, welcher die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die daraus resultierende Notwendigkeit für einen bestimmten Praktikumsort deutlich macht; bei einer Schwerbehinderung ist der Schwerbehindertenausweis vorzulegen

Sollten Sie keine Nachweise vorlegen können, wäre ggf. eine eidesstattliche Erklärung möglich.

Außerdem sollten Sie sich vor Antragstellung mindestens vier verfügbare Wunschschulen heraussuchen, die bei der Reservierung berücksichtigt werden können. Diese geben Sie im Antrag an. Über die zur Verfügung stehenden Wunschschulen informieren Sie sich bitte auf der Webseite des Praktikumsportals Sachsen unter „Angebot an Blockpraktikumsplätzen“ mit dem Filter „Praktikum: Plätze für Blockpraktikum B oder SPS IV/V“. Bitte geben Sie bei der Suche auch Ihren Studiengang und das Fach bzw. den Förderschwerpunkt, in dem Sie das Praktikum absolvieren an. Studierende im Lehramt an Grundschulen geben bitte Ihr 4. Fach (sog. kleine Fach) an. Detailliertere Informationen dazu entnehmen Sie bitte unserem Leitfaden zum Praktikumsportal Sachsen (siehe Downloads).


Wie läuft das weitere Verfahren?

Sofern noch nicht vorhanden, erstellen Sie sich im Praktikumsportal Sachsen einen Account (Hilfestellung siehe Leitfaden im Downloadbereich).
Bei einem positiven Bescheid wird Ihnen ein Praktikumsplatz im Praktikumsportal vorreserviert. Sollte keine Ihrer Wunschschulen über einen freien Praktikumsplatz verfügen, erhalten Sie innerhalb der ausgewählten Region eine Schule.

Anschließend gelten die gleichen Verfahrensschritte und Fristen, wie beim regulären Verfahren: siehe Zeitplan.

Sie erhalten per Mail die Information, welche Schule Ihnen letztlich zugewiesen wurde. Dieser zugewiesene Praktikumsplatz muss von Ihrer Seite verbindlich bestätigen werden, sonst verfällt er. Anschließend nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrer Praktikumsschule auf und lassen sich den Platz auf der Praktikumsbestätigung unterschreiben und laden diesen im Praktikumsportal wieder hoch.

Bei einem negativen Bescheid erhalten Sie einen begründeten Ablehnungsbescheid. Dies erfolgt vor Beginn der Wunschabgabe im Praktikumsportal Sachsen, damit Sie an dieser noch fristgerecht teilnehmen können.

Im Krankheitsfall ist umgehend ein ärztliches Attest einzureichen (spätestens am 3. Tag der Krankheit).

Bitte verfahren Sie wie folgt:

  • das Original erhält das zuständige Prüfungsamt 
  • eine Kopie des Krankenscheins ist im Büro für Schulpraktische Studien (z. H. Frau Münch) abzugeben (per Mail, Post, persönlich oder Fax)
  • eine Kopie des Krankenscheins ist bei dem zuständigen Fachbereich abzugeben
  • eine Kopie des Krankenscheins ist bei der Schule abzugeben

Sie sind verpflichtet die fehlenden Praktikumstage anschließend nachzuholen. Des Weiteren muss der verlängerte Praktikumszeitraum dem Büro für Schulpraktische Studien (Frau Münch) unverzüglich mitgeteilt werden.

Was muss ich beachten, wenn ich während der Praktikumszeit eine Prüfung an der Universität habe?

Grundsätzlich gilt: für den Tag der Prüfung sind Sie vom Praktikum freigestellt.

Sie vermerken Ihre Prüfungsteilnahme in Ihrem Portfolio bzw. Ihrer Belegarbeit und geben dem Fachbereich entsprechend Bescheid. Ein Nachweis ist beizulegen (z. B. Teilnahmebescheinigung, Prüfungseinladung, Auszug aus dem Alma Web).

Sollten Sie aufgrund von längeren Fahrtwegen und/oder mehreren Prüfungen nacheinander mehrere Tage eine Freistellung benötigen, stellen Sie bei Ihrem Fachbereich ebenfalls einen entsprechenden Antrag und klären das weitere Vorgehen ab.

40-Stunden-Nachweisheft

Mit Inkrafttreten der novellierten Lehramtspüfungsordnung (LAPO 2019) zum 1. April 2019 entfällt die Vorlage des 40-Stunden-Nachweisheftes bei der Anmeldung zum 1. Staatsexamen gegenüber der Schulaufsichtsbehörde (LaSuB).

Dennoch empfehlen wir das Weiterführen von Nachweisen zu den absolvierten Pflichtpraktika während des Studiums. Diese Nachweise könnten Sie weiterhin benötigen, wenn Sie z. B. den Studienort bzw. die Hochschule wechseln, sich für das Referendariat außerhalb von Sachsen bewerben, eigene Nachweise führen wollen o. ä.

Für die Nachweisführung können Sie:

1. das 40-Stunden-Nachweisheft wie bisher weiterführen oder

 

2. das per Download  auf unserer Website zur Verfügung gestellte Dokument verwenden (digital angepasste Version des 40-Stunden-Nachweishefts)

 

Diese Empfehlung ist eine Übergangslösung für das folgende Semester. Anpassungen behalten wir uns, entsprechend der sich bis zum nächsten Semester ergebenden Änderungen, vor.

Die Fachdidaktischen Blockpraktika sind fach- und lehramtsgebunden. Eine Übersicht über die Besonderheiten einzelner Fachbereiche erhalten Sie hier:

Fachbesonderheiten

Rechtliche Hinweise

Schwangere Studierende können das Fachdidaktische Blockpraktikum an einer Schule absolvieren, sofern die Schule Sorge trägt bzw. Sorge tragen kann, dass die Richtlinien des Mutterschutzgesetzes (MuSchuG) eingehalten werden.

Die Schule ist verpflichtet, der Landesdirektion Sachsen mitzuteilen, wenn sie schwangere Frauen beschäftigt. Dies gilt auch für Studierende und Praktikantinnen. U. a. ist in dieser Mitteilung auch eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen. Sollte sich aus der Beurteilung ergeben, dass das Praktikum nicht absolviert werden darf, ist umgehend dem Büro für Schulpraktische Studien Bescheid zu geben und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite für Gleichstellung  zum Thema Mutterschutz an der Universität Leipzig und auf der Webseite für Studium mit Kind des Studentenwerks Leipzig.

 

Aktueller Hinweis in Bezug auf ein Praktikum während einer Schwangerschaft beim Regelbetrieb an Schulen unter Pandemiebedingungen:

Die Veröffentlichung des Ausschuss für Mutterschutz legt dar, dass der Kontakt zu ständig wechselnden Personen bzw. einer wechselnden Kundschaft oder regelmäßig Kontakt zu einer größeren Zahl an Ansprechpersonen zu einer unverantwortbaren Gefährdung für schwangere Frauen führt.
„Können Schutzmaßnahmen nicht in ausreichender Weiser ergriffen werden, ist ein Beschäftigungsverbot auszusprechen.“ (Quelle: https://www.bafza.de/fileadmin/Programme_und_Foerderungen/Unterstuetzung_von_Gremien/Ausschuss-fuer-Mutterschutz/Informationspapier_Mutterschutz_und_SARS-CoV-2_200414.pdf)

 

Auf dieser Grundlage wurden die Gefährdungen im Bereich Schule geprüft und Maßnahmen zwischen dem SMK, den leitenden Gewerbearzt des SMWA, dem ZAGS als arbeitsmedizinischer Dienst der Schulen, der Landesdirektion Sachsen und der Stabsstelle für Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement (SAG) abgestimmt.

 

„Das bestehende betriebliche Beschäftigungsverbot für Schwangere für den Einsatz im Präsenzunterricht wird einer arbeitsmedizinischen Empfehlung folgend über den 18.Mai 2020 hinaus fortgeführt.“

Sie haben während des Schulaufenthalts die in der Schule geltenden Vorschriften – einschließlich der Hausordnung – zu beachten und die Weisungen der Schulleitung und Lehrpersonen zu befolgen.

Sie sind verpflichtet, über die Ihnen bekannt gewordenen personenbezogenen Daten Verschwiegenheit zu bewahren und die Bestimmungen des Sächsischen Datenschutzgesetzes (SächsDSG) und Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zu beachten.

Die in Praktikumsbelegen oder universitären Begleitveranstaltungen präsentierten Ergebnisse von Schul- und Unterrichtserkundungen werden in entsprechend anonymisierter Form verfasst.

Eine von Ihnen zu unterzeichnende Verpflichtung kann auf Verlangen von der Schulleitung eingefordert werden (sog. Verschwiegenheitsverpflichtung).

Studierende können durch die Tätigkeit an Schulen oder anderen pädagogischen Einrichtungen besonderen Gefährdungen durch Infektionskrankheiten ausgesetzt sein (insbesondere sog. „Kinderkrankheiten“). In diesem Zusammenhang ist eine ärztliche Überprüfung des Impf- und Immunstatus zu empfehlen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten für schwangere Studierende. Diese sollten die Schule und das Büro für Schulpraktische Studien über die Schwangerschaft informieren und weiteres Vorgehen entsprechend abstimmen.

Bei Vorliegen einer Erkrankung nach §34 Infektionsschutzgesetz dürfen die Studierenden ihr Praktikum nicht antreten, bzw. müssen dieses abbrechen und das Büro für Schulpraktische Studien, die Schule und das Gesundheitsamt sind umgehend zu informieren um das weitere Vorgehen zu besprechen.

INFORMATIONEN ZUM MASERNSCHUTZGESETZ BEI PFLICHTPRAKTIKA AB WS 2019/2020
Für wen gilt das Masernschutzgesetz konkret?

- alle, die nach 1970 geboren wurden und
- die in der Einrichtung beschäftigt/tätig sind
- am Beispiel „Schule“ u. a. auch für Praktikanten

Was genau müssen betroffene Personen nachweisen?
Der Nachweis erfolgt durch die Vorlage:
- einer Impfdokumentation (Impfausweis oder ärztliches Zeugnis) oder
- eines ärztlichen Zeugnisses darüber, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt bzw. die Person aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann

Bis wann muss ein Impfnachweis vorliegen?
Alle ab dem 1. März 2020 neu Tätigen müssen vor Beginn ihrer Tätigkeit den entsprechenden Nachweis der Einrichtungsleitung/Schulleitung unaufgefordert vorlegen.

Wer keinen Nachweis vorlegt, darf das Praktikum nicht absolvieren.
Wenn kein Nachweis oder nur in unzureichender Form vorliegt, muss die Einrichtungsleitung umgehend das zuständige Gesundheitsamt informieren.

Haftpflichtversicherung

Aus Gründen des Versicherungsschutzes ist es untersagt, dass der/die Praktikant/in Unterrichtsstunden, Vertretungsstunden, Aufsichten oder Unterrichtsgänge ohne Anwesenheit einer Lehrkraft übernimmt. Es besteht keine Haftpflichtversicherung über die jeweilige Universität bzw. das Studentenwerk.

Deshalb wird jedem/jeder Studierenden eine private Haftpflichtversicherung dringend empfohlen.

Gesetzliche Unfallversicherung

Für Studierende besteht während eines vom Büro für Schulpraktische Studien genehmigten Praktikums ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz über die Unfallkasse Sachsen (sofern der/die Studierende an einer sächsischen Hochschule immatrikuliert ist).

Versicherungsschutz besteht für Studierende während des Pflichtpraktikums bei allen Veranstaltungen und Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Pflichtpraktikum stehen (z. B. auch Pausenaufsichten, Exkursionen, Klassenfahrten, schulische Sportveranstaltungen). Darüber hinaus sind die Studierenden für die direkten Wege von zu Hause zur Schule und zurück versichert.

Nicht versichert sind alle Tätigkeiten im privaten Bereich, eigenverantwortlich ausgewählte Praktika, privat organisierte Bildungs- und Studienfahrten, Tätigkeiten während einer Beurlaubung und eigenwirtschaftliche Tätigkeiten wie Essen und Trinken oder wenn die versicherten Wege aus privaten Gründen unterbrochen werden.

Krankenversicherungsschutz

Während des Praktikums innerhalb von Deutschland ist der/die Studierende über seine bisherige gesetzliche oder private Krankenversicherung krankenversichert.

Bei einem Praktikum im Ausland muss der Krankenversicherungsschutz durch den/die Studierende/n eigenverantwortlich vorgenommen werden.

Bei Eintritt eines Versicherungsfalles ist unverzüglich Kontakt mit dem Büro für Schulpraktische Studien aufzunehmen.

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