Suchen Sie psychologische Hilfe während Ihres Studiums? Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu unserer Psychologischen Beratungsstelle am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung.

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Der Weg zur Beratung

Die Studienzeit verläuft nicht immer geradlinig, sondern hält auch Hürden oder Umwege bereit. Anforderungen des Studiums oder besondere Herausforderungen im privaten Leben können den einen oder anderen „Stein in den Weg legen“. Diese Phasen sind mal kürzer und mal länger, und manchmal kommen wir gut alleine oder mithilfe von Freunden klar.

Es gibt aber auch Themen, die sind hartnäckig und erschweren den Lebensfluss. Ob dies nun studienbezogene oder persönliche Themen sind, die Psychologische Beratungsstelle am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung steht Ihnen während Ihres Lehramtsstudiums an der Universität Leipzig als Serviceangebot kostenfrei, streng vertraulich und unbürokratisch zur Verfügung.

Die Angebote in der Übersicht

Einzelberatung

Porträtfoto von Annett Ammer-Wies
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Workshops

Das Bild zeigt einen Holztisch aus der Vogelperspektive auf dem eine leuchtende Glühbirne in der Mitte liegt. Daneben liegen zusammengeknüllte Papierkügelchen.
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Häufig gefragt

Die Angebote der Psychologischen Beratungsstelle am ZLS sind für Leipziger Lehramtsstudierende kostenfrei.

Sie schreiben Ihnen mögliche Zeitfenster per E-Mail an Annett Ammer-Wies. Sie wird Ihnen dann entsprechend ihrer zeitlichen Kapazitäten Terminvorschläge unterbreiten.

Abhängig von Ihren Zeitfenstern als Beratungsanfragende_r und der Auslastung ist ein erstes Gespräch in der Regel innerhalb einer oder zwei Wochen nach Anfrage möglich.

Für die Beraterin gilt die gesetzliche Schweigepflicht. Dritte erhalten keine Auskunft, ob jemand oder wer zur Beratung kommt.

Sie können die Beraterin jedoch von der Schweigepflicht gegenüber bestimmten Personen zu bestimmten Daten entbinden. Dazu ist eine schriftliche Einverständniserklärung zu verfassen.

Zur Vermeidung einer erheblichen Selbst- oder Fremdgefährdung muss die gesetzliche Schweigepflicht durchbrochen werden. Andernfalls würde sich die Therapeutin wegen unterlassener Hilfeleistung schuldig machen.

Der Beratungsraum befindet sich im Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS), Prager Straße 40, 04317 Leipzig, Raum 145 (1. Etage). Falls Ihnen die Räumlichkeiten der PBS im ZLS ein Unbehagen bereiten sollten, kann gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden.

Generell können Sie mit allen Anliegen kommen, egal wie klein oder groß oder wie nichtig es Ihnen gegenüber Problemen anderer erscheint. Ausschlaggebend ist, dass Sie sich eine Änderung Ihrer Situation wünschen oder ein Problem wahrnehmen und nicht, ob andere dies unterstützungswürdig ansehen.

Belastende Themen können bspw. sein: Probleme mit der Familie, Arbeits- und Lernschwierigkeiten, Prüfungsängste, Probleme beim Einleben in Leipzig und an der Universität, mangelndes Selbstvertrauen, depressive Symptome, Konflikte mit Gleichaltrigen oder akute Lebenskrisen. Die Palette ist weit gefächert.

Aber auch der Wunsch nach Unterstützung bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz kann Gegenstand der Beratung sein.

Im ersten Gespräch stehen zunächst Informationen über Rahmenbedingungen (Terminregelung, Schweigepflicht usw.) im Fokus, bevor gemeinsam Ihr Wunsch an die Beratung (Beratungsauftrag) besprochen wird. Das Gespräch dient dazu, Sie mit Ihrer Lebenssituation und Ihrem Problem zu verstehen. Wenn schon möglich, erhalten Sie Empfehlungen für weitere Schritte.

Systemisch-orientierte Beratung bedeutet, dass gemeinsam auf die Rahmenbedingungen Ihres Anliegens geschaut wird, um es besser zu verstehen und den Blick zu erweitern. Der Fokus der Fragen und Reflexionen steht damit auf den verschiedenen Rollen, Anforderungen, auf Ihrer Herkunftsfamilie und ihrem aktuellen sozialen Feld, in dem Sie unterwegs sind. "Systemisch Beraten" heißt aber auch, vorhandene Ressourcen offenzulegen und somit Entwicklung zu ermöglichen.

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) bestätigte im Dezember 2008 die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren.

Einzelgespräche dauern 45 bis 50 Minuten und Paar-, Familien- sowie Gruppengespräche 90 Minuten.

Es gibt keine generelle Obergrenze. Abhängig von Ihrem Anliegen werden die Beratungstermine in wöchentlichen, 14-tägigen, monatlichen oder größeren Abständen vereinbart. Als Orientierung: In der Regel dauert ein Beratungsprozess nicht länger als zehn Gespräche. Die meisten Studierenden nutzen die Beratung bis zu fünfmal. Die Dauer eines Beratungsprozesses wird gemeinsam mit Ihnen im Verlauf vereinbart, abhängig von Ihrem Befinden und Ihren Bedürfnissen.

Die Anmeldung erfolgt mit Start der regulären Einschreibzeit kurz vor Beginn des jeweiligen Semesters über TOOL. Informationen darüber, welche Workshops angeboten werden und wann diese stattfinden, stehen bereits in der vorhergehenden vorlesungsfreien Zeit auf der Internetseite der Psychologischen Beratungsstelle.

Im Anmeldeportal TOOL können Sie sich während des gesamten Semesters entsprechend der gemeldeten freien Plätze in die Angebote eintragen.

Das können Sie. Sie können innerhalb eines Semesters oder über mehrere Semester verteilt verschiedene Workshops für sich nutzen. Sollten Sie innerhalb eines Semesters mehrere Workshops besuchen wollen, prüfen Sie bitte vor Anmeldung für sich, ob Sie tatsächlich regelmäßig und bis zum Abschluss an den anvisierten Workshopreihen teilnehmen können.

Die Workshops stehen Ihnen als kostenloses Angebot zur Verfügung. Dennoch sollten Sie genau prüfen, ob Sie eine Workshopreihe, die bis zu fünf Termine im Wochenrhythmus umfasst, regelmäßig und bis zum Abschluss wahrnehmen können und möchten. Einerseits ist die Arbeit in den Workshopgruppen methodisch auf die angemeldete Teilnehmerzahl abgestimmt und andererseits soll in den Gruppen neben der Kompetenzvermittlung ein Selbstreflexionsprozess angeregt werden, der einer Vertrauensbasis einer stabilen Gruppe bedarf.

Tragen Sie sich bitte wieder umgehend über TOOL aus, sollten Sie bemerken, dass es Ihnen doch nicht möglich ist teilzunehmen. Damit steht der Platz wieder anderen interessierten Studierenden zur Verfügung. Sie können sich gern in Folgesemestern wieder anmelden.

Die Aus- und Eintragung ist jederzeit im Semesterverlauf möglich.

Für die Workshops werden Seminarräume in der Prager Straße 38-40 genutzt, die jedes Semester variieren. Sobald die Raumplanung steht, sind diese mit auf der Internetseite beim jeweiligen Workshop mit vermerkt.

Eine Woche vor Start einer Workshopreihe erhalten Sie zudem eine E-Mail mit allen relevanten Informationen.

Nützliche Links

Zentrale Studienberatung

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Selbsthilfegruppe „geist:reicht“

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Psycholog. Beratung des Leipziger Studentenwerks

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Psychotherapeuten- und Arztsuche Sachsen

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Studieren mit Beeinträchtigung

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