Am 30. September 2024 lädt das Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung zur Tagung für Mentorinnen und Mentoren an Sachsens Schulen in das Fortbildungs- und Tagungszentrum (FTZ) Siebeneichen Meißen ein. MentoS 2024 richtet sich an erfahrene und angehende Mentorinnen und Mentoren der ersten und zweiten Ausbildungsphase sowie des Seiteneinstiegs. Für die Teilnehmenden fallen keine Kosten an. Eine Anmeldung ist bis zum 28. August möglich.

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Voneinander und miteinander lernen – MentoS 2024, Foto: Colourbox

Durch die Teilnahme an der Fachtagung gewinnen (erfahrene und angehende) Mentorinnen und Mentoren Wissen über die Ziele und Aufgaben der schulpraktischen Ausbildungsabschnitte und reflektieren den Zusammenhang zwischen der Gestaltung der Ausbildungsabschnitte, dem Lernprozess der Mentees und ihrem Handeln als Mentor/als Mentorin. Die Fachtagung unterstützt die Teilnehmenden bei der Entwicklung ihres Rollenverständnisses sowie möglichen Betreuungs- sowie Beratungshandelns. Der Austausch und die Vernetzung zwischen den Mentorinnen und Mentoren wird gefördert. Die Teilnehmenden gewinnen einen Einblick in Unterrichtsbeobachtung, -auswertung und -reflexion, Gesprächsführung, Nutzung digitaler Medien sowie Achtsamkeit und Gesundheitsförderung im Schulalltag.

Tagungsprogramm (Stand 04.06.2024)

  • ab 9.00 Uhr Ankommen

  • 9.30 Uhr Eröffnung und Grußwort (Moderation: ZLS-Geschäftsführerin Susan Löffler)

  • 9.50 Uhr Keynote Vortrag 1 + 2

    • Dr. Christin Lotz (Empirische Schul- und Unterrichtsforschung)

      Von guter Begleitung in den Lehrkräfteberuf

    • Prof. Dr. Dennis Hauk (Professor für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde)

      Aktuelle Entwicklungslinien der Lehrkräftebildung: Mit praxisbasierten Ausbildungskonzepten und guter Lernbegleitung zum professionellen Handeln

  • 11.00 – 12.30 Uhr Workshop-Phase 1

  • 12.30 Uhr Mittagspause

  • 13.30 Uhr Keynote Vortrag 3

    • Alexander Biedermann (Direktor des ZLS)

      Bildungspolitische Trends in der Lehrkräftebildung: Eine Zeitenwende?

  • 14.15 – 15.45 Uhr Workshop-Phase 2

  • 16.00 Uhr Einblicke und Erfahrungen: Präsentationen aus den Workshops

  • 16.30 Uhr Ausblick

    • Alexander Eckardt (Landesamt für Schule und Bildung, STOR)

      Die Qualifizierung von Mentorinnen und Mentoren im Wandel

  • 17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Keynotes

Dr. Christin Lotz (Empirische Schul- und Unterrichtsforschung)

Von guter Begleitung in den Lehrkräfteberuf

Die Keynote fokussiert zuerst die allgemeine Relevanz schulpraktischer Erfahrungen während der universitären Lehrkräfteausbildung. Positive Effekte auf z.B. Motivation, Wohlbefinden und Studienzufriedenheit der Studierenden sowie generelle Gelingensbedingungen für ein erfolgreiches Praktikum werden dabei beleuchtet.

Darüber hinaus werden aktuelle Befunde aus eigenen Forschungsprojekten dargestellt, die im Umfeld der ersten schulpraktischen Erfahrungen mit Lehramtsstudierenden im zweiten Semester der Universität Leipzig durchgeführt wurden. In diesen Forschungsprojekten wurden die Veränderungen im Verlauf des zweiten Lehramt-Semesters inklusive erstem Praktikum an einer Stichprobe von ca. 700 Studierenden untersucht. 

Im Vortrag werden die Effekte der ersten schulpraktischen Erfahrungen auf u.a. die Studienzufriedenheit, das subjektive Stresserleben, den Berufswunsch Lehrperson, den Enthusiasmus für den Lehrberuf und die selbsteingeschätzte Kompetenz genauer in den Blick genommen. Besondere Aufmerksamkeit richtet sich in diesem Zusammenhang auch auf die Effekte der subjektiv erlebten Zusammenarbeit mit und der Betreuung durch die Mentorinnen und Mentoren. Praktische Implikationen für eine gute Begleitung in den Lehrkräfteberuf werden anhand der Forschungsergebnisse reflektiert.

Dr. Christin Lotz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig im Arbeitsbereich für empirische Schul- und Unterrichtsforschung.

Prof. Dr. Dennis Hauk (Professor für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde)

Aktuelle Entwicklungslinien der Lehrkräftebildung: Mit praxisbasierten Ausbildungskonzepten und guter Lernbegleitung zum professionellen Handeln

Die Lehrkräftebildung vermittelt zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern umfassendes Wissen, ermöglicht praktische Erfahrungen und zielt darauf ab, professionelle Kompetenzen zu erwerben. Doch wie kann sichergestellt werden, dass all dies in der schulischen Praxis wirksam wird und zu den gewünschten Bildungsergebnissen führt? Die deutschsprachige Lehrkräftebildung findet es schwierig, darauf überzeugende Antworten zu geben. 

Hier setzt die praxisorientierte Lehrkräftebildung (engl. „practice-based teacher education“) an. Sie richtet sich nach den Bedürfnissen und Gegebenheiten der Lernenden und des schulischen Umfelds und konzentriert sich auf die Frage, wie angehende Lehrkräfte professionelles Handeln effektiv erlernen können. Dabei spielen handlungsorientierte Ausbildungskonzepte und eine kohärente Lernbegleitung in den Praxisphasen eine bedeutsame Rolle.

Im Vortrag werden die Ansätze einer praxisbasierten Lehrkräftebildung vorgestellt und die Rolle der Lernbegleitung von Lehramtsstudierenden im Spannungsfeld von Wissenschaft und Praxis diskutiert.

Dennis Hauk ist Universitätsprofessor der Universität Leipzig. Er arbeitet und forscht als Professor für Fachdidaktik Gemeinschaftskunde.

Alexander Biedermann (Direktor des ZLS)

Bildungspolitische Trends in der Lehrkräftebildung: Eine Zeitenwende?

2023 war das Jahr der Strategiepapiere in der Lehrkräftebildung. Am gewichtigsten sind die Empfehlungen des Wissenschaftsrates, des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft, vor allem aber das Gutachten der Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (KMK) zu nennen. Konservative Überlegungen, die lediglich befristete, inkrementelle Reaktionen auf den Lehrkräftemangel zulassen, konkurrieren dabei mit progressiven Forderungen, die beispielsweise ein duales Lehramtsstudium oder das Ein-Fach-Lehramt ermöglichen. Die KMK hat im März 2024 mit ihren „strukturellen Ergänzungen der Lehrkräftebildung“ einen mittelfristigen Mittelweg gewählt. Es bleibt, wie Prof. Hauk eingangs des Tages feststellt, letztlich „schwierig“.

Das ZLS der Universität Leipzig, das einen gesetzlichen Steuerungsauftrag für die Lehrkräftebildung verfolgt, ist dabei bemüht, kraftvolle Entwicklungen anzustrengen, ohne sich jedem Hype verpflichtet zu fühlen. Der Direktor des Zentrums für Lehrer:innenbildung und Schulforschung der Universität Leipzig stellt die bildungspolitische Debatte vor und ordnet ein, was auf Hochschulen, Ausbildungsstätten und Schulen zukommen wird.

Alexander Biedermann ist Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte und seit 2023 Direktor des Zentrums für Lehrer:innenbildung und Schulforschung der Universität Leipzig.

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KMK (2024): Maßnahmen zur Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte und zur strukturellen Ergänzung der Lehrkräftebildung, Beschluss vom 14. März 2024. www.kmk.org/fileadmin/pdf/PresseUndAktuelles/2024/2024_03_14-Lehrkraeftebildung.pdf

Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) (2023). Lehrkräftegewinnung und Lehrkräftebildung für einen hochwertigen Unterricht. Zusammenfassung. http://dx.doi.org/10.25656/01:28060 

Stifterverband für die deutsche Wissenschaft: Masterplan: Lehrkräftebildung neugestalten, 2023. www.stifterverband.org/masterplan-lehrkraeftebildung

Wissenschaftsrat (2023): Empfehlungen zur Lehramtsausbildung im Fach Mathematik, 2023, doi: 10.57674/7EPF-FP50.

 

Workshop-Angebot

(E) – Einführungsworkshop, Basiswissen

(V) – Aufbauworkshop, Vertiefung

 

Nina Soujon, Prof. Dr. Hannes Saas

Mentoring für die neue Generation von Lehrkräften – Erwartungen, Einstellungen und Arbeitsweisen der Generation Z (E)

Generationenunterschiede führen auch in Schulen immer wieder zu Herausforderungen. Für das Mentoring junger Lehrkräfte wird ein passgenauer Umgang mit der Generation Z (Jahrgänge 1995-2010) immer bedeutsamer. Diese Generation, geprägt von digitalen Technologien, priorisiert teilweise andere Werte, hat spezifische Erwartungen und Bedürfnisse, die nicht selten zu Konflikten mit erfahrenen Lehrkräften führen. Der Workshop adressiert diese Problematik und bietet erfahrenen Lehrkräften die Möglichkeit, ihre Mentoring-Kompetenzen zu erweitern und ein tieferes Verständnis für die junge Lehrergeneration zu entwickeln.

Die Teilnehmenden erhalten einen umfassenden Einblick in die Werte, Einstellungen und Arbeitsweisen der Digital Natives. Anhand praxisnaher Fallbeispiele werden typische Konfliktsituationen zwischen Mentorinnen, Mentoren und jungen Lehrkräften thematisiert und Lösungsansätze erarbeitet. Zentrale Themen des Workshops umfassen die Erwartungen und Bedürfnisse junger Lehrkräfte an ihren Berufsalltag und ihre Arbeitsumgebung sowie die Entwicklung effektiver Mentoring-Strategien im Kontext unterschiedlicher Erwartungen und Bedürfnisse. Der Workshop zielt darauf ab, dass die Teilnehmenden konkrete, individuell entwickelte Strategien mitnehmen, die für eine harmonische und effektive Zusammenarbeit mit jungen Lehrkräften flexibel in der Rolle als Mentorin oder Mentor eingesetzt werden können.

Hinweis zur Anmeldung:

Es handelt sich um einen Einführungsworkshop ohne Aufbaumodul.

Nina Soujon ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht im Fachbereich Politische Bildung und Bildungssysteme am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig.
Hannes Saas ist Juniorprofessor am ZLS der Universität Leipzig und vertritt die Professur zur Didaktik des nachhaltigen Lehrens und Lernens in Wirtschaft, Technik und Haushalt (JP).

 

Laura Härter, Saskia Riedel, Max Steinbiß

Überforderung vermeiden – Lerntheorien für die Entwicklung digitaler Materialien neu gedacht I (E) + II (V)

Spätestens seit der Kultusministerkonferenz von 2016 ist „Bildung in der digitalen Welt“ (KMK, 2017) eine Herausforderung, der sich die Lehrkräfte an deutschen Schulen stellen müssen. Viele von uns haben - besonders in Zeiten des Homeschoolings - erlebt, dass die individuelle Kapazität des Arbeitsgedächtnisses der Lernenden im Kontext digitaler Medien eine wesentliche Rolle spielt.

Die aktuelle Kognitionsforschung liefert neue Erkenntnisse zu Gelingensbedingungen beim Einsatz digitaler Tools im Unterricht. Empirische Studien belegen in diesem Zusammenhang auch, dass Feedback einen Einfluss auf die kognitive Belastung des Arbeitsgedächtnisses und folglich auf die kreative Denkleistung hat (Redifer, Bae & Zhao, 2021).

Als Mentor oder Mentorin ist es hilfreich, die kognitiven Herausforderungen von digitalem Material zu identifizieren und für die eigene Unterrichtspraxis sowie Mentorentätigkeit berücksichtigen zu können. Daher wird an einer Aufgabenstellung aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die für viele Unterrichtsfächer anschlussfähig ist, die kognitive Belastung exemplarisch analysiert.

Hierbei werden Gestaltungsprinzipien für digitale Lernaufgaben theoriegeleitet entwickelt (Maresch, 2006). Die so gewonnenen Erkenntnisse helfen, eine Reduktion der kognitiven Belastung auch bei der Vergabe von Feedback an den Mentee zu erreichen.

Im Einführungsworkshop (E) erarbeiten Sie ausgewählte lerntheoretische Grundlagen, die Sie für die Analyse und Überarbeitung der BNE-Aufgabe nutzen. Dabei kommen verschiedene digitale Tools zielorientiert zur Anwendung.

Im Rahmen des Vertiefungsworkshops (V) besteht die Möglichkeit, die neu erlernten Gestaltungsprinzipien mit verschiedenen digitalen Tools auf individuell wählbare Aufgabenbereiche anzuwenden. Dies kann beispielsweise die Planung der Mentorentätigkeit umfassen.

Hinweis zur Anmeldung:

Da der Vertiefungsworkshop auf dem Einführungsteil aufbaut, ist der Besuch vom Einführungsworkshop Voraussetzung.

Laura Härter ist Lehrkraft im Hochschuldienst. Sie forscht am Institut für Biologie der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Leipzig.
Saskia Riedel ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig.
Max Steinbiß ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Didaktik der Chemie der Universität Leipzig.

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Kultusministerkonferenz (2017, 7. Dezember). Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“. www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2016/2016_12_08-Bildung-in-der-digitalen-Welt.pdf. abgerufen am: 3.6.2024. (Hinweis: Beschluss der KMK vom 08.12.2016 i.d.F. vom 07.12.2017)

Maresch, G. (2006). Die Cognitive Load Theory - Kriterien für multimediale Lernmaterialien. In eLearning-Didaktik an Österreichs Schulen. (pp. 78-85). Eigenverlag bm:bwk.

Redifer, J. L., Bae, C. L., & Zhao, Q. (2021). Self-Efficacy and Performance Feedback: Impacts on Cognitive Load during Creative Thinking. Learning and Instruction. 71. Article ID: 101395. doi.org/10.1016/j.learninstruc.2020.101395.

Annika Huber, N.N. Sprechwissenschaft ZLS

Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation für die Beziehungsgestaltung (E)

In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden ganz praktisch mit der Bedeutung nonverbaler Kommunikation im Kontext ihrer Rolle als Mentorin oder Mentor auseinander. Mithilfe von vielen praktischen Übungen und kleinen theoretischen Inputs werden Körperausdruck, Mimik, Gestik und Proxemik erprobt.

Ziel ist es, für den bewussten und effektiven Einsatz von nonverbaler Kommunikation zu sensibilisieren – sowohl für den eigenen Einsatz als auch für gezielte Rückmeldungen an die Mentees. Auf Basis von individuellem Feedback wird nicht nur die Bedeutung für das eigene Auftreten geschärft, sondern auch deutlich, inwiefern die nonverbale Kommunikation zu einer lernförderlichen Beziehungsstärkung, zum Vorbeugen von Missverständnissen und zu einer Verbesserung der Gesprächsführung (im Unterricht, in der Unterrichtsnachbesprechung etc.) beitragen kann. 

Der Workshop trägt Einführungscharakter.

Annika Gisela Huber ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Pädagogik und Didaktik im Elementar- und Primarbereich der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Der Bereich Sprechwissenschaft bietet im Rahmen der Ergänzungsstudien am ZLS die Module „Körper – Stimme – Kommunikation I + II“ an. Sie sind wichtiger Bestandteil des Lehramtsstudiums an der Universität Leipzig und bereiten Studierende auf den sprechintensiven und kommunikativen Berufsalltag vor.

Mandy Klatt, Tim Haigis

Professionelle Wahrnehmung I (E) + II (V)

9:10 Uhr in einer Leipziger Oberschule. Matthias, ein Referendar, hat seine dritte Unterrichtsstunde. Trotz intensiver Vorbereitung läuft die Stunde nicht rund: Er ist damit beschäftigt, das Skript abzuarbeiten, auf Nachfragen einzugehen, die Klasse im Blick zu behalten und auf Störungen zu reagieren – und fühlt sich überfordert. Warum kann er sein didaktisches Wissen nicht anwenden? Und wieso geht seiner Mentorin das Unterrichten so leicht von der Hand? 

Angehende Lehrkräfte kennen diese Situationen. Trotz theoretischer Vorbereitung fällt der Praxisübergang schwer: Die Multidimensionalität, Gleichzeitigkeit und Unmittelbarkeit des Unterrichts führen oft zu kognitiver Überforderung, langfristig zu höherem Belastungsempfinden und Burnout-Risiko (van Wickeren, 2019; Wolff, Jarodzka, Boshuizen, 2021). Im Vergleich zu unerfahrenen Lehrpersonen verarbeiten erfahrene Lehrkräfte konkurrierende Informationen schneller und treffen auf Basis ihrer Wahrnehmung bessere Entscheidungen. Vordergründig wird dadurch ein störungsfreier sowie reibungsloser Unterrichtsverlauf ermöglicht, der die aktive Lernzeit der Schüler:innen maximiert (Helmke & Helmke, 2014) und daher ein wichtiger Faktor für den Lernerfolg bzw. Leistungszuwachs von Kindern darstellt (Hattie, 2023; Helmke, 2008). Die Bildungsforschung zeigt, dass „Expert:innen“ kognitive Vorteile wie Strategien, Praxiserfahrung und eine geschulte professionelle Wahrnehmung haben (Seidel & Stürmer, 2014). Die perzeptorische Überlegenheit (Gegenfurtner, 2018) wird durch Eye-Tracking-Technologien auch im Bildungsbereich genutzt, um Verhaltensunterschiede zwischen erfahrenen und unerfahrenen Lehrkräften zu erforschen.

In diesem Workshop werden die Konzepte von Kompetenz, Klassenführung und professioneller Wahrnehmung von Lehrkräften dekonstruiert, um wichtige Implikationen mithilfe Eye-Tracking gestützter empirischer Erhebung in Unterrichtsversuchen zu verifizieren. Dafür werden im ersten Teil (E) des Workshops erforderliche theoretische Grundlage geschaffen: Neben der Definition von Kompetenz und Expertise werden die Themenfelder der Klassenführung im Unterricht mit der Notwendigkeit einer professionellen Wahrnehmung verknüpft. Letzteres Konzept dient als Türöffner in die Welt der Wahrnehmungsforschung und leitet in die Grundlagen des mobilen Eye-Trackings über. Im zweiten Teil des Workshops wird exemplarisch die Studie ProVisioNET vorgestellt, die an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig durchgeführt wurde, um anhand der Ergebnisse Schlussfolgerungen für die Praxis abzuleiten. Im dritten Teil (V) wird es für die Teilnehmenden praktisch: Dort können sie in einem geschützten Rahmen spielerisch die Eye-Tracking-Technologie ausprobieren, um Blickbewegungsmuster während des Unterrichtens nachzuvollziehen.

Hinweis zur Anmeldung: 

Da der zweite Teil des Workshops auf den ersten aufbaut, ist der Besuch von Teil 1 vor Teil 2 Voraussetzung. Sofern nur ein Einblick gewonnen werden soll, wird dieser mit Besuch von Teil 1 erfüllt.

Mandy Klatt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und forscht am Fachbereich Empirische Schul- und Unterrichtsforschung der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Tim Haigis ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Fachbereich Empirische Schul- und Unterrichtsforschung der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

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Gegenfurtner, A., Dietrich, M.C., Stadler, A., Eichinger, A., Barkowsky, M., Stern, W., Latzel, R. & Glufke, A. (2018). Mobiles Eye-Tracking in den angewandten Wissenschaften. Bavarian Journal of Applies Sciences. 4(4).

Hattie, J. (2023). Visible learning, the sequel: A synthesis of over 2,100 meta-analyses relating to achievement (First edition). Routledge. katalog.ub.uni-leipzig.de/Record/0-1830277634 doi.org/10.4324/9781003380542

Helmke, A., Helmke T., Schrader, F.-W., Wagner, W., Klieme, E., Nold, G. & Schröder, K. (2008). Wirksamkeit des Englischunterrichts. In DESI-Konsotrium (Hrsg.), Unterricht und Kompetenzerwerb in Deutsch und Englisch. Ergebnisse der DESI-Studie, 382-397, Weinheim u.a.: Beltz.

Helmke, A.; Helmke, T. (2014): Wie wirksam ist gute Klassenführung. Effiziente Klassenführung ist nicht alles, aber ohne sie geht alles andere gar nicht. In: Lernende Schule (17), Artikel 65, S. 9–12.

Seidel, T.; Stürmer, K. (2014): Modeling and Measuring the Structure of Professional Vision in Preservice Teachers. In: American Educational Research Journal 51 (4), S. 739–771.

van Wickeren, M. (2020): Belastungserleben und Bewältigungsstrategien bei Unterrichtsstörungen in der Grundschule aus der Perspektive von Lehrkräften und Schülerschaft. Unter Mitarbeit von Bergische Universität Wuppertal.

Wolff, C. E.; Jarodzka, H. & Boshuizen, H. P. A. (2021): Classroom Management Scripts: a Theoretical Model Contrasting Expert and Novice Teachers’ Knowledge and Awareness of Classroom Events. In: Educ Psychol Rev 33 (1), S. 131–148. DOI: 10.1007/s10648-020-09542-0.

Annett Ammer-Wies, Sarah Uhlemann

Einführung ins Coaching (E)

In dieser Workshopveranstaltung erhalten Sie in Ihrer Rolle als Mentorin und Mentor von Lehrkräften in Ausbildung einen kompakten Überblick über das Coaching-Konzept und wie es sich in Ihrer täglichen Praxis anwenden lässt.

Im Fokus stehen die Grundprinzipien des Coachings wie die lösungsorientierte Herangehensweise bei der Bearbeitung von Anliegen, das aktive Zuhören und Fragetechniken als Werkzeug von Beratenden.

Mit praktischen Übungen erhalten Sie Impulse für die Gestaltung von Feedbackgesprächen und zum Umgang mit Herausforderungen im Mentoring-Prozess. Beispiele aus der eigenen Schulpraxis sind hilfreich.

Der Workshop trägt Einführungscharakter.

Annett Ammer-Wies leitet die psychologische Beratungsstelle am ZLS der Universität Leipzig.

Sarah Uhlemann ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Leipzig.

Annett Ammer-Wies, Sarah Uhlemann

Kollegiale Fallberatung (E)

Die Kollegiale Beratung oder auch Intervision ist eine personen- und praxisorientierte Reflexions- und Beratungsmethode. Lehrpersonen beraten sich regelmäßig und selbstorganisiert bei Herausforderungen und Anliegen aus ihrer beruflichen Praxis.

Die von den Mentorinnen und Mentoren eingebrachte Themen werden in einem geschützten Raum frei von Hierarchie strukturiert und ergebnisorientiert reflektiert, um Handlungsoptionen zu entwickeln. Die jeweilige Intervision folgt dabei einem strukturierten Ablaufplan und wird mit verteilten Rollen und den damit verbundenen Aufgaben durchgeführt.

Der Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, nach einem kurzen theoretischen Input, die Methode selbst auszuprobieren und als wirkungsvolles Instrument in Ihre berufliche Praxis zu integrieren.

Der Workshop trägt Einführungscharakter.

Annett Ammer-Wies leitet die psychologische Beratungsstelle am ZLS der Universität Leipzig.

Sarah Uhlemann ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Leipzig.

Elke Heiwolt, Stefan Rodegast

Unterricht kriteriengeleitet beobachten und kompetenzorientiert auswerten I (E) + II (V)

Die Unterrichtsnachbesprechung stellt ein wichtiges entwicklungsförderndes Element in der Ausbildung von Lehrkräften in Ausbildung dar. Sie dient der Professionalisierung der Mentees und der kontinuierlichen Verbesserung ihrer Unterrichtsqualität. Allerdings werden die Nachbesprechungen von Unterrichtsversuchen von den Mentees sehr unterschiedlich erlebt. Nicht selten wird die Kritik des Mentors oder der Mentorin zu einseitig und zu absolut verstanden. Und umgekehrt mangelt es dem Mentor oder der Mentorin oft an einem praktischen Instrument, Lob und Kritik lernwirksam, multiperspektivisch und ausgewogen zu vermitteln. 

In diesem Workshops zeigen wir einen Weg auf, wie Unterrichtsnachbesprechungen zu wertschätzenden und konstruktiven Gesprächen auf Augenhöhe werden. Durch den Fokus auf zumeist eindeutig beobachtbare Kriterien können die Stärken und Entwicklungspotenziale des Mentees transparent und auswertungsfähig gemacht werden und somit als Grundlage für seine persönliche Entwicklung dienen. Insgesamt wird die Unterrichtsnachbesprechung somit zu einer wertvollen und als positiv wahrgenommene Erfahrung für alle Beteiligten. 

Im Rahmen des ersten Workshops (Einführungsworkshop) werden die Grundlagen der kriteriengeleiteten Unterrichtsbeobachtung sowie der Ablauf der kompetenzorientierten Unterrichtsnachbesprechung nach A. Goll[1] vorgestellt und diskutiert. Außerdem erfolgt eine differenzierte Beschreibung der Lernausgangslage der Mentees hinsichtlich der Art des Praktikums und des entsprechend zu erwartenden Vorwissens bzw. der Kompetenzen. 

Im zweiten Workshop (Vertiefungsworkshop) wird darauf abgezielt, die erworbenen Kenntnisse und die vorgestellten Instrumente am praktischen Beispiel (videografierte Unterrichtssequenzen) und einer anschließenden Auswertungsübung einzusetzen und zu reflektieren. Dazu erhalten die Teilnehmenden erprobte und bewährte Materialien sowie Anschauungsmaterial.

Hinweis zur Anmeldung:

Da der zweite Teil (Vertiefung und Anwendung) des Workshops auf den ersten aufbaut, ist der Besuch von Teil 1 (Einführung) vor Teil 2 Voraussetzung. Sofern nur ein Einblick gewonnen werden soll, wird dieser mit dem Besuch von Teil 1 erfüllt.

Elke Heiwolt ist Lehrkraft i m Hochschuldienst und forscht an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Institut für Musikpädagogik.

Stefan Rodegast ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Wirtschaftspädagogik der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

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GOLL, ALFRED: Unterrichtsnachbesprechungen mit Lehramtsanwärter/innen – Vorschlag für ein strukturiertes Vorgehen (SchulVerwaltung NRW 3/1998, 81-82)

Cornelia Beck, René Böse

Gesunderhaltung im Lehrerberuf (E)

Entsprechend dem Stand der Arbeitszeitforschung zu Lehrkräften der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften der Georg-August-Universität Göttingen vom März 2022 birgt „(d)ie auf die Schulzeit verdichtete Arbeitszeit … aufgrund von Mehrarbeit, Spitzenbelastungen und fehlenden Erholzeiten erhebliche Gesundheitsgefährdungen“[1]. Das Mentoring stellt vor diesem Hintergrund sowohl für uns als Mentorinnen und Mentoren, als auch für Referendarinnen und Referendare einen außerordentlichen Belastungsfaktor dar. Im Sinne eines gelingenden Mentorings und Referendariats ist es daher unerlässlich sich Fragen nach der Gesunderhaltung im Beruf schulischer Lehrkräfte zu stellen. Der Workshop gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil (Einführungskurs) wollen wir uns über unsere Erfahrungen zu den Themen berufliche Belastungsfaktoren und Möglichkeiten der Gesunderhaltung austauschen, um diese ausgehend von neueren wissenschaftlichen

Erkenntnissen rücksichtlich eines gelingenden Mentorings diagnostisch zu reflektieren. Der zweite Teil (Vertiefungskurs) will anknüpfend an den Einführungskurs Methoden der Diagnostik und Gesunderhaltung konkret praktisch erproben und kritisch befragen.

Hinweis zur Anmeldung:

Da der zweite Teil des Workshops auf den ersten aufbaut, ist der Besuch von Teil 1 vor Teil 2 Voraussetzung. Sofern nur ein Einblick gewonnen werden soll, wird dieser mit Besuch von Teil 1 erfüllt.

Cornelia Beck ist Lehrkraft im Hochschuldienst der Schulpädagogik des Primarbereichs der Universität Leipzig.

René Böse ist Lehrkraft im Hochschuldienst in der Fachdidaktik Philosophie und Ethik am Institut für Philosophie der Universität Leipzig. 

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Mußmann, F., Hardwig, T., Forschungsstand zum Thema Arbeitszeiten und Arbeitszeitbelastung von Lehrkräften in Deutschland, 2022, S.6, abrufbar unter: kooperationsstelle.uni-goettingen.de/dokumentation/forschungsstand-2022, letzter Zugriff: 30.5.2024

Susanne Krämer

Achtsamkeit als Basis von Gesundheitsfürsorge und Beziehungsqualität (E)

In Zeiten von gesellschaftlichen Krisen und Disruption sind Pädagoginnen und Pädagogen besonders gefordert, denn nicht nur erleben sie an sich selbst die Auswirkungen des sich immer mehr beschleunigenden Alltags, sondern sie begleiten auch die Emotionen von Kindern und Jugendlichen, wie Zukunftsangst und Unsicherheit sowie gestiegene psychische Erkrankungen. Als Mentorin und Mentor erleben wir zusätzlich die Überforderungen von künftigen Lehrkräften.

Achtsamkeit kann hier einen Beitrag leisten, indem sie die eigenen Ressourcen stärkt, Beziehungskompetenz fördert und werteorientiert das eigene Handeln ausrichtet.

Der Workshop lädt ein, Grundübungen der Achtsamkeit kennenzulernen und in interpersonellen Settings zu erproben, in denen auch ein Austausch zu den eigenen zu vermittelnden Werten stattfindet.

Susanne Krämer ist Projektleiterin des Projekts „Achtsamkeit in der Bildung und Hoch-/schulkultur“(ABiK) der Universität Leipzig, Ausbildnerin für achtsamkeitsbezogene Lehrerinnenbildung beim AVE-Institut und Koordinatorin des Forschungsnetzwerks Achtsamkeit in der Bildung.

Rebekka Haubold, Dr. Dominik Becher

Kooperation mithilfe digitaler Medien I (E) + II (V)

Zu den digitalisierungsbezogenen Kompetenzen in schulischen Aufgabenfeldern (DiKoLiS 2023) zählen im Kompetenzbereich Unterrichten Kommunikation und Kollaboration als wichtige fachübergreifende Kompetenzen.

Auch für das Verhältnis zwischen Mentor und Mentee ist dies eine wichtige Kompetenz, nicht zuletzt, wenn es um die gemeinsame Organisation des Schulalltags, die Kooperation bei Planung von Unterricht, das Sichern von Feedback zu gehaltenem Unterricht sowie das Fixieren von gemeinsam gesteckten Zielen geht.

In beiden Bereichen kann die Zusammenarbeit durch digitale Tools verbessert und erleichtert werden. Die Auswahl und der didaktische Einsatz von Tools ist jedoch nur ein Aspekt unter vielen digitalisierungsbezogenen Kompetenzen (DiKoLiS 2023, Unterrichten) zu denen auch die Medienerziehung (DiKoLiS 2023, Erziehen) gehört. 

Der Workshop Kooperieren mit und durch digitale Medien besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Einheiten. Im ersten Teil (E) wird ein Einblick in die angesprochenen Kompetenzen (DiKoLiS 2023, Unterrichten & Erziehen) und das Digitale Klassenzimmer am ZLS der Universität Leipzig als Ort des Ausprobierens gegeben sowie ein Überblick über das Arbeiten mit und über Medien auch neben dem Tooleinsatz. Im zweiten Teil (V) können einige digitale Tools erprobt und ihr Potenzial für verschiedene didaktische und erzieherische Einsatzmöglichkeiten reflektiert werden. Ziel ist es, sich anhand der eigenen Arbeitsweise und Arbeitsaufgaben digitalisierungsbezogene Kompetenzen bezüglich des Unterrichtens und Erziehens zu reflektieren und erste Ideen und Konzepte für die weitere Gestaltung der Zusammenarbeit mithilfe digitaler Medien zu entwickeln. 

Hinweis zur Anmeldung:

Da der zweite Teil des Workshops auf den ersten aufbaut, ist der Besuch von Teil 1 vor Teil 2 Voraussetzung. Sofern nur ein Einblick gewonnen werden soll, wird dieser mit Besuch von Teil 1 erfüllt.

Rebekka Haubold ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsrechenzentrum der Universität Leipzig und war am Projekt PraxisDigitaliS und der Entwicklung des Digitalen Kompetenzkataloges (DiKoLiS) beteiligt.

Dr. Dominik Becher ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZLS der Universität Leipzig und arbeitet im Bereich Medienbildung, Medienpädagogik und Mediendidaktik.

Anne-Kathrin Heinemann

Organisation von Schulstufenübergängen I (E) + II (V)

Das sächsische Schulsystem bietet Schülerinnen und Schülern vielfältige Bildungsmöglichkeiten, um entsprechend ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Entwicklungen und Interessen auf verschiedenen Wegen zum erfolgreichen Abschluss zu gelangen. Hierbei ist es Aufgabe, der verschiedenen schulischen Akteure, einzelne Schülerinnen zu unterstützen und eine Basis für lebenslanges Lernen zu schaffen. 

Als Mentorin oder Mentor unterstützen Sie Ihre Mentees mit hilfreichen Tipps zum Umgang mit Schülern, die in eine andere Schulart übertreten. Die Berücksichtigung der verschiedenen Potenziale der Schülerinnen sowie der vorher besuchten Schulart könnten die Unterrichtsplanung und Strukturierung für den Sekundarstufenbereich I erleichtern.

Der Workshop Organisation von Schulstufenübergängen besteht aus zwei Einheiten. Im ersten Teil (E) wird ein Einblick in das Schulsystem und die Übergangsmöglichkeiten dargestellt. Weiterhin wird die Heterogenität der Schülerschaft fokussiert. Hier wird gemeinsam erarbeitet, welche Möglichkeiten im Unterricht, an Schule und anderen Institutionen genutzt werden können, um dieser Vielfalt gerecht werden zu können. Im zweiten Teil (V) wird der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe fokussiert und das Potenzial für verschiedene didaktische und erzieherische Möglichkeiten herausgearbeitet. Ziel ist es, einen Einblick in den Primarstufenbereich zu gewinnen, um die Kinder erfolgreich dort abzuholen, wo sie auch wirklich stehen. 

Hinweis zur Anmeldung:

Da der zweite Teil des Workshops auf den ersten aufbaut, ist der Besuch von Teil 1 vor Teil 2 Voraussetzung. Sofern nur ein Einblick gewonnen werden soll, wird dieser mit Besuch von Teil 1 erfüllt.

Anne-Kathrin Heinemann ist Lehrkraft im Hochschuldienst. Sie forscht am Fachbereich Biologiedidaktik der Fakultät für Lebenswissenschaften an der Universität Leipzig.

Henriette Hempel[1], Nils Cramer[2] // Silvia Hoffmann[3], Inga Lentner[4]

Zielorientiert Gespräche führen I (E) + II (V)

Wie kann ich Gespräche mit meinem Mentee führen, ohne Konflikte zu schaffen? Wie gestalte ich Gespräche zu schwierigen Themen? Wie kann ich auch konstruktive Kritik äußern, ohne belehrend zu wirken? Nach einer kurzen Auffrischung der Grundlagen zum Thema Kommunikation (E), wird anhand praxisbezogener Beispiele ein wertschätzender, ressourcen- und lösungsorientierter Austausch zwischen Mentorin/Mentor und Mentee in der Anwendung erprobt (V). Die hier vertieften Gesprächsführungselemente und -regeln erfolgreicher Kommunikation können auch in anderen Gesprächskontexten innerhalb des Schulalltags, z.B. im Kollegium, mit Schülerinnen und Schülern oder Eltern angewendet werden.

Hinweis zur Anmeldung:

Da der zweite Teil des Workshops auf den ersten aufbaut, ist der Besuch von Teil 1 vor Teil 2 Voraussetzung. Sofern nur ein Einblick gewonnen werden soll, wird dieser mit Besuch von Teil 1 erfüllt.

Henriette Hempel ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Förderpädagogik der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Nils Cramer ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Förderpädagogik der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

Silvia Hoffmann ist Lehrkraft im Hochschuldienst. Sie forscht am Institut für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der Philologischen Fakultät der Universität Leipzig.

Inga Lentner ist Lehrkraft im Hochschuldienst und forscht am Institut für Förderpädagogik der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig.

 

Anmeldung zur Fachtagung MentoS 2024

Hinweis
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Bitte beachten Sie bei der Anmeldung, dass der Aufbauworkshop nur besucht werden kann, wenn zuvor ein Einführungsworkshop besucht wurde. Wenn keine Vertiefung gewünscht wird, können auch zwei thematisch verschiedene Einführungsworkshops ausgewählt werden.
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