Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich. Jedes Jahr übernimmt das Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung die operative Umsetzung des Regionalwettbewerbs Nordwestsachsen.

Zu seinem 50. Jubiläum 2015 hat der Wettbewerb auf der Regionalebene wieder seinen festen Platz an der Universität Leipzig gefunden, die als Partnerunternehmen Veranstalter dieser ersten Station der Jungforschenden ist.

Die Jugendlichen werden dabei aktiv auf ihrem Weg von der Projektidee bis zum Wettbewerbstag begleitet. Dieser findet jährlich im Neuen Augusteum der Universität Leipzig statt. Hier werden die Projekte der Nachwuchstalente von einer professionellen Jury begutachtet und anschließend bewertet. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Regionalwettbewerbs qualifizieren sich für den Landeswettbewerb Sachsen.

Das Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung übernimmt hierbei im Auftrag von Prof. Dr. Matthias Schwarz, Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung, die operative Umsetzung des Wettbewerbs.

Weitere Informationen, Eindrücke und Neuigkeiten zum Wettbewerb finden Sie weiter unten auf dieser Seite, bei Jugend forscht, Jugend forscht Leipzig, Facebook oder Instagram.

Der Jugend forscht Wettbewerb gehört zu Deutschlands größten MINT- Wettbewerben und begeistert jedes Jahr tausende junge Nachwuchswissenschaftler:innen, die sich mit ihren genialen Projektideen auf den Weg machen, um diese wissenschaftlich zu bearbeiten und sie später vor einer Jury und einem großen Publikum zu präsentieren.

Das Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung der Universität Leipzig stellt auch in diesem Jahr mit dem Patenbeauftragten, Herrn Alexander Biedermann das Patenunternehmen und unterstützt alle Vorbereitungen, um die 57. Wettbewerbsrunde in Präsenz und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen am Donnerstag, dem 03.03.2022 im Augusteum der Universität Leipzig durchführen zu können.

Mit dem Motto des diesjährigen Wettbewerbsjahres „Zufällig genial?“ möchten wir den Aufruf an alle wissbegierigen Schüler:innen sowie interessierten Lehrkräfte der Stadt Leipzig und Nordsachsens richten, sich am diesjährigen Wettbewerb unbedingt zu beteiligen. Die Regionalwettbewerbsleiterin Jugend forscht Nordwestsachsen, Frau Elke Katz meint dazu, dass Kinder und Jugendliche beginnend mit der Klassenstufe 4 bis einschließlich 21 Jahre ganz geniale Ideen haben. Diese gilt es nun in die Realität umzusetzen. Dr. Dominik Becher freut sich darauf, Teilnehmer:innen mit Wissenschaftler:innen der Universität Leipzig zu vernetzen - so kommen einzigartige Erfahrungen und gegenseitige Inspiration zwischen Wissenschaft und Nachwuchs zu Stande, die im Falle von Siegen durchaus auch mit wunderbaren Preisen und vor allem großartigen Möglichkeiten für die Zukunft einhergehen.

„Sprecht eure Lehrer:innen, die Großeltern, eure Eltern oder auch euren Verein an oder nehmt Kontakt zum Schülerforschungszentrum almaLab an der Universität Leipzig auf, um eine entsprechende und geeignete Unterstützung erfahren zu können. Wir freuen uns auf eure Projektidee und eure Arbeit.“, sagt Elke Katz. Bis zum 30. November 2021 müssen sich alle Jungforscher:innen mit ihrer Projektidee angemeldet haben. Dies geht nicht nur als Einzelkämpfer:in, auch geniale Teams, bestehend aus maximal drei Personen sind dabei gefragt!

Leipziger Schüler:innen aller Schularten beteiligten sich im letzten Schuljahr sehr erfolgreich am bundesweit größten MINT- Wettbewerb. Trotz der andauernden Pandemiezeit nahmen aus der Stadt und dem ländlichen Raum Leipzig 54 Jungforscher:innen in 35 Projekten am Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen im digitalen Format an der Universität Leipzig teil. Alle Teilnehmer:innen waren sehr kreativ und aktiv, präsentierten ihre Arbeiten auch im Online-Format hervorragend. Der damalige Abiturient des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums Nicola Ristic errang mit seinem interdisziplinären Projekt in der Kategorie Chemie sogar den Bundessieg und steuert darauf aufbauend auf eine großartige wissenschaftliche Zukunft zu!

Am Mittwoch, 06.10.2021, um 17:00 Uhr lädt das Jugend forscht Team Nordwestsachsen zum Kickoff „Zufällig genial?“ ein. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link. Wir freuen uns auf viele Fragen und die Begegnung mit Teilnehmer: innen, Projektleiter- und Unterstützerinnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startete Jugend forscht in das Wettbewerbsjahr 2021. Junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) nahmen erneut bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teil. Insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Umgebung mit 30 Projekten präsentierten ihre kreativen und innovativen Forschungsergebenisse.


Am 25. Februar 2021 fand der Regionalwettbewerb Nordwestsachsen erstmalig in digitalem Format statt. Am darauffolgenden Freitag, dem 26. Februar 2021, wurde die feierliche Preisverleihung live aus der Aula des ZLS in Zusammenarbeit mit SACHSEN FERNSEHEN Leipzig gestreamt. Neben vielen Sonderpreisen von regionalen und überregionalen Partnern, wurden die besten Projekte in den Kategorien gekürt.

Die ingesamt 10 Gewinnerinnen und Gewinner wurden mit besten Glückwünschen zum Landeswettbewerb Sachsen am 27. März 2021 entsand. Vier von ihnen qualifizierten sich anschließend erneut für das Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai. Nicola Ristic von der Wilhelm-Ostwald-Schule gewann das Bundesfinale mit seinem Projekt „Wissenschaftliche Webprogrammierung zur Analyse und Visualisierung von Molekülstrukturen“ in der Kategorie Chemie. 

 Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

Weitere Informationen Auf unserer Website

Zusammenschnitt der Teilnehmenden 2021

Am Freitag, den 6. März 2020, fand der Regionalwettbewerb Nordwestsachsen im Neuen Augusteum der Universität Leipzig statt.

Unter dem Motto „Schaffst Du!“ präsentierten und verteidigen die 48 Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Projekte am Vormittag vor der jeweiligen Fachjury in den sieben Wettbewerbskategorien. Während sich die Jury um die Mittagszeit zur Beratung zurückzog, besuchten die Schülerinnen und Schüler einen spannenden Vortrag zum „Zoo der Zukunft“, gehalten vom Leiter des Zoo Leipzig, Prof. Dr. Junhold.

Am Nachmittag war die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich, bevor der Wettbewerbstag seinen Abschluss in der Preisverleihung im festlichen Paulinum der Universität Leipzig fand. Das Programm wurde dabei durch einen Auftritt des Chors der Max-Klinger-Schule sowie des Science Slammers Dr. Benjamin Korth vom Umweltforschungszentrum bereichert.

10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Sachsen in Dresden, der am 02. und 03. April stattfinden sollte. Aufgrund des neuartigen Coronavirus wurde dieser jedoch, ebenso wie das Bundesfinale, 2020 ausgesetzt. 

Neben den Auszeichnungen in den Wettbewerbskategorien konnten, Dank der Unterstützung von Partnern und Sponsoren, insgesamt 31 Sonderpreise vergeben werden. Diese waren mit Preisgeldern, Abonnements von wissenschaftlichen Zeitschriften oder Praktikumstagen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dotiert. Ebenfalls wurden Schulen und Projektbetreuerinnen und -betreuer für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet.

Impressionen vom Regionalwettbewerb 2020

Projektstände auf der Ausstellungsfläche im Neuen Augusteum der Universität Leipzig, Foto: Christian Hüller
3 Schüler von Schüler experimentieren mit ihrem Projekt "Kühlen ohne Klimaanlge", Foto: Christian Hüller
Jugend forscht: Untersuchungen zur Wasserqualität zweier Leipziger Seen, Foto: Christian Hüller
Jugend forscht: Nitinol Energie untersucht, Foto: Christian Hüller
Junge mit Transportroboter, Foto: Christian Hüller
Prof. Dr. Junhold (Leiter des Zoos Leipzig) hielt im Rahmenprogramm einem Vortag zum Zoo der Zukunft, Foto: Christian Hüller
Dr. Ronthaler eröffnet die feierliche Preisverleihung im Paulinum, Foto: Christian Hüller
die Teilnehmenden laufen ins Paulinum der Universität Leipzig ein, Foto: Christian Hüller
Musik trifft MINT - der Chor der Max-Klinger-Schule singt zur Eröffnung und Preisverleihung, Foto: Christian Hüller
Jugend forscht: 1. Preis Biologie, Foto: Christian Hüller
Science Slam - Dr. Benjamin Korth (UFZ) "Doktor Seltsam oder wie ich lernte mit Elekrtrochemie zu leben", Foto: Christian Hüller
die diejährige Jury des Regionalwettbewerbs Nordwestsachsen, Foto: Christian Hüller
Abschlussbild aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb, Foto: Christian Hüller

Am 07. März 2019 fand in der oberen Wandelhalle des Neuen Rathauses erneut der Regionalwettbewerb Nordwestsachsen statt. 70 Schülerinnen und Schüler haben die Chance genutzt, ihre vielfältigen und innovativen Forschungsideen zu präsentieren. Zehn herausragende Projekte konnten sich dabei für den Landeswettbewerb Sachsen qualifizieren, von denen wiederum drei Teilnehmer auch auf Bundesebene mitwirkten.

Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, Unterstützerinnen und Unterstützern, Helferinnen und Helfern.

Impressionen vom Regionalwettbewerb 2019

 

Das Projekt LEIPZIG MACHT MINT des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung zeichnet seit 2017 große Erfolge ab. In Zusammenspiel mit dem Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen besuchen jährlich zahlreiche Interessierte in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik die öffentlichen Veranstaltungen auf dem Campus Augustusplatz.
Am darauffolgenden Tag schafft das Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung eine weitere Möglichkeit für intellektuelle, kompetitive und spielerische Auseinandersetzungen mit dem Thema MINT: Das Schülerforschungszentrum almaLab und externe Kooperationspartner bieten für Schülerinnen und Schüler aus der Region lehrreiche und praxisorientierte Workshops an und ermöglichen so einen direkten Einblick in MINT-orientierte Betätigungsfelder.

Am Schülerforschungszentrum almaLab können interessierte und wissbegierige Schülerinnen und Schüler von Oberschulen, allgemeinbildenden sowie beruflichen Gymnasien in vielseitigen interdisziplinären Projekten des MINT - Bereichs an der Universität Leipzig arbeiten und forschen. Begleitet und unterstützt werden die Jungforschenden während ihrer gesamten Projektarbeit von engagierten Lehramtsstudierenden und Bachelor-/Masterstudierenden. Dadurch verbessern Jungforscherinnen und Jungforscher sowie die Studierenden auf vielseitigen Wegen ihre Kompetenzen.

Das almaLab wurde am 25. Oktober 2016 eröffnet. Die Grundlage bildeten der Konzeptwettbewerb Schülerforschungszentren der Joachim Hertz Stiftung und der Stiftung Jugend forscht e.V. In kurzer Zeit konnten weitere Partner eingebunden werden. Ziel des almaLabs ist es, langfristig ein verlässlicher wissenschaftlicher Partner für die Projekte von Schülerinnen und Schüler zu sein. Daher verbindet es Projekte aller Fakultäten unter seinem Dach. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des almaLab und auf Facebook.