Zu seinem 50. Jubiläum 2015 hat der Jugend forscht Wettbewerb auf der Regionalebene wieder seinen festen Platz an der Universität Leipzig gefunden. Das ZLS ist stolz, Patenunternehmen des Regionalwettbewerbs Nordwestsachsen zu sein. Auf dieser Seite finden Sie Rückblicke der vergangenen Jahre.

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startete Jugend forscht in das Wettbewerbsjahr 2021. Junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) nahmen erneut bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teil. Insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Umgebung mit 30 Projekten präsentierten ihre kreativen und innovativen Forschungsergebenisse.


Am 25. Februar 2021 fand der Regionalwettbewerb Nordwestsachsen, aufrgund der Coronapandemie, erstmalig in digitalem Format statt. Am darauffolgenden Freitag, dem 26. Februar 2021, wurde die feierliche Preisverleihung live aus der Aula des ZLS in Zusammenarbeit mit SACHSEN FERNSEHEN Leipzig gestreamt. Neben vielen Sonderpreisen von regionalen und überregionalen Partnern, wurden die besten Projekte in den Kategorien gekürt.

Die ingesamt 10 Gewinnerinnen und Gewinner wurden mit besten Glückwünschen zum Landeswettbewerb Sachsen am 27. März 2021 entsand. Vier von ihnen qualifizierten sich anschließend erneut für das Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai. Nicola Ristic von der Wilhelm-Ostwald-Schule gewann das Bundesfinale mit seinem Projekt „Wissenschaftliche Webprogrammierung zur Analyse und Visualisierung von Molekülstrukturen“ in der Kategorie Chemie. 

 Auf allen drei Wettbewerbsebenen wurden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

Zusammenschnitt der Teilnehmenden 2021

Am Freitag, den 6. März 2020, fand der Regionalwettbewerb Nordwestsachsen im Neuen Augusteum der Universität Leipzig statt.

Unter dem Motto „Schaffst Du!“ präsentierten und verteidigen die 48 Jungforscherinnen und Jungforscher ihre Projekte am Vormittag vor der jeweiligen Fachjury in den sieben Wettbewerbskategorien. Während sich die Jury um die Mittagszeit zur Beratung zurückzog, besuchten die Schülerinnen und Schüler einen spannenden Vortrag zum „Zoo der Zukunft“, gehalten vom Leiter des Zoo Leipzig, Prof. Dr. Junhold.

Am Nachmittag war die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich, bevor der Wettbewerbstag seinen Abschluss in der Preisverleihung im festlichen Paulinum der Universität Leipzig fand. Das Programm wurde dabei durch einen Auftritt des Chors der Max-Klinger-Schule sowie des Science Slammers Dr. Benjamin Korth vom Umweltforschungszentrum bereichert.

10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Sachsen in Dresden, der am 02. und 03. April stattfinden sollte. Aufgrund des neuartigen Coronavirus wurde dieser jedoch, ebenso wie das Bundesfinale, 2020 ausgesetzt. 

Neben den Auszeichnungen in den Wettbewerbskategorien konnten, Dank der Unterstützung von Partnern und Sponsoren, insgesamt 31 Sonderpreise vergeben werden. Diese waren mit Preisgeldern, Abonnements von wissenschaftlichen Zeitschriften oder Praktikumstagen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dotiert. Ebenfalls wurden Schulen und Projektbetreuerinnen und -betreuer für ihr herausragendes Engagement ausgezeichnet.

Impressionen vom Regionalwettbewerb 2020

Projektstände auf der Ausstellungsfläche im Neuen Augusteum der Universität Leipzig, Foto: Christian Hüller
3 Schüler von Schüler experimentieren mit ihrem Projekt "Kühlen ohne Klimaanlge", Foto: Christian Hüller
Jugend forscht: Untersuchungen zur Wasserqualität zweier Leipziger Seen, Foto: Christian Hüller
Jugend forscht: Nitinol Energie untersucht, Foto: Christian Hüller
Junge mit Transportroboter, Foto: Christian Hüller
Prof. Dr. Junhold (Leiter des Zoos Leipzig) hielt im Rahmenprogramm einem Vortag zum Zoo der Zukunft, Foto: Christian Hüller
Dr. Ronthaler eröffnet die feierliche Preisverleihung im Paulinum, Foto: Christian Hüller
die Teilnehmenden laufen ins Paulinum der Universität Leipzig ein, Foto: Christian Hüller
Musik trifft MINT - der Chor der Max-Klinger-Schule singt zur Eröffnung und Preisverleihung, Foto: Christian Hüller
Jugend forscht: 1. Preis Biologie, Foto: Christian Hüller
Science Slam - Dr. Benjamin Korth (UFZ) "Doktor Seltsam oder wie ich lernte mit Elekrtrochemie zu leben", Foto: Christian Hüller
die diejährige Jury des Regionalwettbewerbs Nordwestsachsen, Foto: Christian Hüller
Abschlussbild aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb, Foto: Christian Hüller

Am 07. März 2019 fand in der oberen Wandelhalle des Neuen Rathauses erneut der Regionalwettbewerb Nordwestsachsen statt. 70 Schülerinnen und Schüler haben die Chance genutzt, ihre vielfältigen und innovativen Forschungsideen zu präsentieren. Zehn herausragende Projekte konnten sich dabei für den Landeswettbewerb Sachsen qualifizieren, von denen wiederum drei Teilnehmer auch auf Bundesebene mitwirkten.

Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, Unterstützerinnen und Unterstützern, Helferinnen und Helfern.

Impressionen vom Regionalwettbewerb 2019

Pressemitteilungen

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek kürt die Jugend forscht Bundessieger 2021 & Nicola Ristic aus Leipzig gewinnt im Fachgebiet Chemie

Heilbronn/Hamburg, 30. Mai 2021

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek kürt die Jugend forscht Bundessieger 2021

Deutschlands beste MINT-Talente bei Online-Bundesfinale ausgezeichnet

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 56. Bundeswettbewerbs Jugend forscht stehen fest. Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute bei der Online-Siegerehrung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und weiteren Ehrengästen ausgezeichnet. Das Bundesfinale 2021, für das sich 169 junge MINT-Talente mit 113 innovativen Forschungsprojekten qualifiziert hatten, wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und vom Science Center experimenta in Heilbronn. Die Veranstaltung fand aus Gründen des Infektionsschutzes erstmals in der Jugend forscht Geschichte online statt.

Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielten Lennart Christian Grabbel (17), Paul Siewert (18) und Juri Kaganskiy (16) aus Hamburg. Es gelang ihnen, ein Problem der theoretischen Informatik zu lösen, indem sie ein universelles FRACTRAN-Programm konstruierten, das gegenüber allen bislang bekannten um fast 40 Prozent kürzer ist. Jakob Nolte aus Hessen wurde mit dem Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit ausgezeichnet. Der 20-Jährige wies mittels einer Vergleichsanalyse nach, dass in der Region um Laubach in den vergangenen rund 130 Jahren bis zu 80 Prozent der Blütenpflanzenflora verschwunden sind.

Den Preis der Bundesbildungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit gewann Amon Schumann (16) aus Berlin mit seinem Konzept zur Optimierung üblicher Verfahren der Wetterdatenmessung. Zum einen setzte er auf die umweltschonende Wiederverwendung gelandeter Wetterballons, zum anderen entwickelte er eine eigene Sonde, die extrem leicht ist und mit Solarstrom betrieben wird. Bundessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Jan Heinemann (18) aus Rheinland-Pfalz. Er konstruierte einen neuartigen Aufsatz für Feuerwehrschläuche. Die stachelartigen Düsen seines „Löschigels“ erzielen eine größere Wirkung, da sie das Wasser großflächig zerstäuben.

Marik Müller (17) aus Brandenburg errang den Bundessieg im Fachgebiet Biologie. Er entwickelte eine innovative Methode, die das Antibiotikum Florfenicol spaltet und inaktiviert, bevor Reste davon nach der Anwendung in die Umwelt gelangen. So wird das Risiko der Entstehung resistenter Keime reduziert. Chemie-Bundessieger Nikola Ristic (18) aus Sachsen optimierte ein wissenschaftliches Computerprogramm, um Dichte und innere Struktur von Molekülen und deren Hohlräumen berechnen und sichtbar machen zu können. Mit seinem Webtool analysierte der Jungforscher rund 160 000 Proteine und RNA-Moleküle.

Haben Exoplaneten Monde? Lukas Weghs (17) aus Nordrhein-Westfalen schrieb ein selbstlernendes Computerprogramm, mit dem Exomonde in den von Satelliten vermessenen Zeitreihen der Sternenhelligkeit herausgefiltert werden können. Er siegte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Jonathan Hähne (18) aus Bayern überzeugte die Jury im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Er entwarf den Prototyp einer neuartigen echtzeitfähigen Raytracing-Software, mit der sich besonders realistische Computeranimationen erstellen lassen.

Leonard Münchenbach (17) und Leo Neff (17) aus Baden-Württemberg untersuchten das Flugverhalten von Konfetti. Die Physik-Bundessieger fanden unter anderem eine Formel, mit der sich beschreiben lässt, wie schnell Papierstreifen verschiedener Form und Größe in einer Phase des freien Falls rotieren. Im Fachgebiet Technik setzte sich Tobias Neidhart aus Baden-Württemberg durch. Der 18-Jährige beschleunigte einen speziellen Typ 3-D-Drucker, bei dem zähflüssiges Harz mit UV-Licht belichtet wird. Das zum Patent angemeldete Gerät bestückte er mit einem Ultraschallsender, der das Kunstharz erwärmt, das so schneller aushärtet.

Der Preis „Jugend forscht Schule 2021“ der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, überreicht von der KMK-Vizepräsidentin und brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst, ging an das Ökumenische Gymnasium zu Bremen für seine vorbildliche MINT-Förderung.

Eine Liste der Bundessieger finden Sie in der Anlage. Kurzbeschreibungen aller Projekte, druckfähige Fotos, Videos und weiterführende Informationen gibt es unter www.jugend-forscht.de und https://jufo-buwe.experimenta.science.

Hamburg/Dresden, 29. März 2021

Mit Algen, Antikörpern und Makromolekülen zum Erfolg 

Sechs junge MINT-Talente aus Sachsen qualifizieren sich für das 56. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Für den 56. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich sechs junge MINT-Talente aus Sachsen qualifiziert. Die Landessiegerinnen und Landessieger wurden am vergangenen Samstag, 27. März 2021, in Dresden ausgezeichnet. Beim diesjährigen Online-Landeswettbewerb, gemeinsam ausgerichtet von der DAS Environmental Expert GmbH und GLOBALFOUNDRIES Dresden, präsentierten 22 Teilnehmende insgesamt 22 Forschungsprojekte.

Landessiegerin im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Saramaria Schreib (18) vom Sächsischen Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen mit einer mikrocontrollergesteuerten Experimentier-Apparatur für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Mit dem Gerät lassen sich Wachstumsprozesse von Algen nachvollziehen. Beim Aufbau werden die technisch-mechanischen Fertigkeiten und Programmierkenntnisse von Schülerinnen und Schülern gefördert.

Im Fachgebiet Biologie überzeugte Lisa Bräutigam vom Gymnasium Brandis die Jury. Die 16-Jährige befasste sich mit einem hochaktuellen Thema. Sie verglich verschiedene Testmethoden zum Nachweis von Antikörpern gegen das SARS-CoV-2-Virus hinsichtlich ihrer Funktionsweise sowie Wirksamkeit und ging insbesondere der Frage nach, welche Virusproteine dabei am besten geeignet sind.

Nikola Ristic (17) von der Wilhelm-Ostwald-Schule in Leipzig siegte im Fachgebiet Chemie. Er programmierte eine spezielle Webanwendung im Bereich der Bioinformatik, mit der biologische Makromoleküle analysiert und die Ergebnisse anschließend visuell dargestellt werden können. Mit der Anwendung lässt sich unter anderem analysieren, ob die Makromoleküle Hohlräume aufweisen, in die Wassermoleküle eingeschlossen sind.

Mit einer Arbeit zur Feinstaubbelastung in Städten war Tim Schwarzbach (18) vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium in Dresden im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften erfolgreich. Anhand umfangreicher Messungen untersuchte der Jungforscher, inwiefern sich mobile Messverfahren als Ergänzung zu fest installierten Stationen eignen, um zu ermitteln, in welchem Maße Verkehrsteilnehmende in bestimmten Stadtgebieten einer Belastung mit Feinstaub ausgesetzt sind.

Den Landessieg im Fachgebiet Physik errang Johannes Rothe vom BIP Kreativitätsgymnasium Leipzig. In seinem Forschungsprojekt gelang dem 17-Jährigen der experimentelle Nachweis sogenannter negativer effektiver Masse mittels einer Kette gekoppelter und transversal, also senkrecht zur Hauptachse, schwingender Oszillatoren.

Technik-Landessiegerin Alexandra Helbig (14) vom Gymnasium Brandis untersuchte, inwiefern verschiedene Beschichtungen wie etwa Putz oder Anstriche geeignet sind, um die Witterungsbeständigkeit von Gebäudefassaden aus Lehm zu verbessern. In ihren Versuchen zeigte sich, dass insbesondere wasserglashaltige Putze den Lehm widerstandsfähiger gegenüber Wettereinflüssen machen.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 56. Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai 2021 als Online-Veranstaltung statt. Ausrichter sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und das Science Center experimenta in Heilbronn.

Der Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen hat seit 2014 seinen festen Platz an der Universität Leipzig und wird vom Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung ausgerichtet. Alljährlich treten Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Umgebung bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb im MINT-Bereich an.

Trotz Pandemiebedingungen nahmen am Regionalwettbewerb Nordwestsachsen insgesamt 45 Teilnehmende mit 30 innovativen Projekten teil. Entsprechend dem diesjährigen Motto „Lass Zukunft da!“ stellten sie fundierte Überlegungen an, die unserem Planeten, unserer Gesellschaft und unserer Wissenschaft nachhaltige Strategien und neue Impulse geben werden. Dabei wurden sowohl theoretische als auch praktische Forschungen auf hohem Niveau betrieben. 

Ausgezeichnet wurden die besten Projekte am 26. Februar 2021 bei der feierlichen Preisverleihung, die in Kooperation mit SACHSEN FERNSEHEN Leipzig live aus der Aula des ZLS gestreamt wurde. Die insgesamt 10 Gewinnerinnen und Gewinner in den sieben Wettbewerbskategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik treten am 27. März beim Landeswettbewerb Sachsen erneut mit ihren Projekten an. Wer dort gewinnt, wird zum Bundesfinale delegiert. Dank der anhaltenden Unterstützung durch unsere Sponsoren und Partner wurden neben den Preisen in den Wettbewerbskategorien auch zahlreiche Sonderpreise vergeben.

Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich und danken allen Beteiligten für ihre Teilnahme und Treue.

Der Livestream ist zum Nachschauen auf dem YouTube-Kanal der Universität Leipzig zu finden.

Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordwestsachsen 2021

Jugend forscht lässt Zukunft da.

Voller Vorfreude blicke ich dem 30. Regionalwettbewerb Nordwestsachsen und dem Wettbewerbsjahr 2021entgegen. Den unsicheren Zeiten zum Trotz, haben sich mehr als 50 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit über 30 innovativen Projekten aus dem MINT-Bereich beim diesjährigen Jugend forscht Wettbewerb in Leipzig und Nordwestsachsen angemeldet. Sie setzen dabei ihren Fokus, entsprechend dem Motto „Lass Zukunft da!“, auf neue Technologien, Nachhaltigkeit und das Umdenken bestehender Strukturen.

Das erfüllt mich nicht nur mit Stolz, sondern stimmt mich auch optimistisch unserer aller Zukunft gegenüber. Diese scheint positiv, solange wir Schülerinnen und Schüler mit diesem Maß an Engagement und Forschungsdrang an unserer Seite wissen. Gleichzeitig ist es auch eine Erinnerung an uns, der Förderung unserer Kinder oberste Priorität einzuräumen. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei der unermüdlichen Unterstützung durch die Projektlehrerinnen und Projektlehrer, denn sie stehen ihren Schülerinnen und Schüler auch während der Pandemiezeit mit Rat und Tat zur Seite.

Ich danke allen Beteiligten für ihre Arbeit sowie der Universität Leipzig und unseren zahlreichen Sponsorinnen und Sponsoren, die Jugend forscht in der Region Leipzig auch unter Coronabedingungen die Treue halten. Unseren Teilnehmenden wünsche ich viel Erfolg beim Jugend forscht Wettbewerb 2021,

Jörg Heynoldt

Leiter des Standortes Leipzig am Landesamt für Schule und Bildung
Schirmherr des Jugend forscht Regionalwettbewerbs Nordwestsachsen

Für den Regionalausscheid Nordwestsachsen des bundesweit größten Wettbewerbs Jugend forscht haben sich 54 Jungforscherinnen und Jungforscher mit 36 Projekten aus Leipzig und Umgebung angemeldet. Von der Universität Leipzig ausgerichtet, findet der diesjährige Regionalwettbewerb am 25. Februar 2021 voraussichtlich im Onlineformat statt. Wer hier gewinnt, tritt auf der sächsischen Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale vom 27. bis 30. Mai in Heilbronn.

In dem diesjährigen Wettbewerbsjahr präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Projektarbeiten digital vor der Jury. Am darauffolgenden Tag findet auch die Preisverleihung im digitalen Format statt und die Projekte werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Die innovativen und nachhaltigen Projektideen der Schülerinnen und Schüler sind auch in dieser besonderen Zeit beeindruckend. Sie gehen einher mit Forschungen zu den Themen ‚Aus digital wird real - Optimierung der Verbindung zweier Welten‘ oder zeigen den ‚Nachweis von Antikörpern gegen das SARS-CoV-2 Virus‘“, betont Wettbewerbsleiterin Elke Katz von der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig. 

Der bundesweite Wettbewerb Jugend forscht, der im Jahr 2021 in die 56. Runde geht, steht unter dem Motto „Lass Zukunft da!“. Die Kinder und Jugendlichen sollen mit ihren Ideen die Zukunft nachhaltig verändern und mitgestalten, denn jeder Einzelne und jedes Team kann etwas bewegen. Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb im naturwissenschaftlichen Bereich. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre, die ihre engagierten Ideen präsentieren und die Chance eines außerschulischen Austauschs mit anderen MINT-Talenten nutzen wollen. Ziel von Jugend forscht ist es, begeisterte Erfinderinnen und Erfinder von Anfang an zu fördern und miteinander zu verbinden.

Mit einem gemeinsamen Online-Angebot unterstützen Stiftung Jugend forscht e. V. und Corona School e. V. ab sofort junge Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei der Erarbeitung eigener Projekte insbesondere während der Coronavirus-Pandemie. Das neue 1:1-Projektcoaching auf www.corona-school.de soll Kinder und Jugendliche – auch und gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit – in die Lage versetzen, selbst erfolgreich zu forschen, ihre Ideen zu verwirklichen und mit einem eigenen MINT-Projekt am Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren teilzunehmen.

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Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

Unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2021 kreative und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Jugend forscht ermutigt alle Jungforscherinnen und Jungforscher, entsprechend dem Motto der nächsten Runde Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten zu entwickeln. Gerade Kinder und Jugendliche zeigen ein starkes Bewusstsein für die Themen, die aktuell auf der Agenda unserer Gesellschaft stehen. Dabei sind sie beson- ders neugierig und kreativ bei der Erarbeitung von Lösungen für die Welt von morgen. Jugend forscht bietet ihnen die Freiheit, ihre Experimentierfreude und ihren Erfindergeist zu entfalten – zu Hause, in der Schule oder in außerschuli- schen Lerneinrichtungen.

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jün- gere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2020. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2020 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2021 müssen die Teilnehmerin- nen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Lan- desebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2021. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Ge- samtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Wir sind uns bewusst, dass Kinder und Jugendliche ebenso wie Lehrkräfte und Schulen angesichts der aktuellen Coronavirus-Pandemie in den kommenden Monaten vor vielfältigen Herausforderungen stehen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dennoch rufen wir gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit zur Teilnahme an unserer 56. Wettbewerbsrunde auf. Denn einmal mehr wird deutlich, wie wichtig Forschung und Ent- wicklung für die Zukunft unserer Gesellschaft sind. Wir freuen uns sehr, wenn viele MINT-Talente die Chance zur individuellen Förderung nutzen, die Jugend forscht ihnen bietet. Wir wollen sie auf ihrem Weg unterstützen.“