Der Teil „Kommunikation“ ist Bestandteil des Moduls „Körper – Stimme – Kommunikation“. Bei der Seminarbelegung können Sie zwischen vier verschiedenen Schwerpunkten wählen, die wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen.

Susanne Krämer beim Kommunikationstraining mit Studierenden; Foto: Christian Hüller
Susanne Krämer beim Kommunikationstraining mit Studierenden; Foto: Christian Hüller

Lehrveranstaltungen

Der Teil „Kommunikation“ beinhaltet ein Seminar im Umfang von zwei Semesterwochenstunden. Das Seminar wird in vier Varianten mit differenzierten Schwerpunkten angeboten. Sie können unabhängig von Ihren Fachbereichen und Schulformen eine interessengeleitete Auswahl für eine dieser Varianten treffen:

Das Seminar bietet eine Vielfalt von Methoden und praxisrelevanten Übungen, sowohl auf theoretischer Basis, wie auch als praktische Umsetzung an. Hierbei werden alle Bereiche schulischer Kommunikation berücksichtigt.

Es wird ein breiter Bogen von rhetorischem Handwerkszeug, nonverbaler Kommunikation über Gesprächsführungen, Kommunikationspsychologie, Stressprophylaxe zu Classroom Management und Persönlichkeitsentwicklung geschlagen. Der erfahrungsbasierte, stärkenorientierte Ansatz bietet die Basis für ein diversitätsbewusstes Handeln, welches dem heterogenen Kontext der Schule gerecht wird.

Ziel ist es, einen umfangreichen Überblick der kommunikationsspezifischen Themen zu erwerben, der es Ihnen ermöglicht, einzelne Aspekte individuell zu vertiefen.

In diesem Seminar ist der Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Lehrpersönlichkeit gerichtet. Welche Einstellungen beeinflussen ihre Kommunikation? Was macht den Kontakt zu Schülerinnen und Schülern, Eltern und dem Kollegium aus? Wodurch entsteht Präsenz und Selbstbewusstsein?

Auf Basis von achtsamkeitsbasierten Übungen und Meditationen wird eigene Wirkung und Kommunikation erfahren sowie ein stärkenorientierter Umgang mit Vielfalt in den Schulen und eine ganz konkrete Auseinandersetzung mit eigenen Strukturen und Mustern ermöglicht.

Die grundlegenden Ressourcen des Lehrberufs, wie Empathie, Authentizität, Humor, Stressresilienz und Impulsdistanz, werden gefördert und im Rahmen schulischer Kommunikation erprobt. Dabei steht die nonverbale Ausdrucksweise und das Prinzip des Embodiments (Wechselwirkung Psyche – Körper) immer wieder im Fokus. Abschließend soll ein Ausblick gegeben werden, wie die Methoden der „Selbstwirksamkeit“ und Bewusstseinsschulung auch an Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden können, um soziale Kompetenzen auszubauen.

Um der individuellen Entwicklung einen geschützten Rahmen zu bieten, bitten wir Sie, dieses Seminar nur zu wählen, wenn Sie eine aktive, regelmäßige Teilnahme zusichern können, um sich mit Neugier auf vorurteilsfreie und nicht-wertende Entdeckungen einzulassen. Wir möchten die begrenzten Platzkapazitäten Studierenden zur Verfügung stellen, die sich bewusst und experimentierfreudig für dieses Seminar entscheiden, das die tieferliegenden Grundlagen unserer Kommunikation und Persönlichkeit bearbeitet.

Ziel dieses Seminars ist es, angehenden Lehrkräften verbale und nonverbale Kommunikationsfähigkeiten für den Umgang mit Heterogenität im Klassenzimmer anzubieten. Heterogenität soll nicht mehr ignoriert oder als Belastung bewertet, sondern die damit verbundenen Chancen sollen gesehen und genutzt werden.

Zu den Inhalten des Seminars gehören Empfehlungen für eine optimierte Klassenführung vor allem in Bezug auf den Umgang mit Heterogenität, individuelle Förderung, die Schulung von Wahrnehmung und interaktiven Vorgehensweisen, den Aufbau positiver und unterstützender Beziehungen im Klassenraum, der Bereich von Gruppenführung, sowie die Schulung der Selbstreflexion. Das Seminar spricht damit die speziellen Belange der Sonder-/Förderpädagogik an, ist aber in der Behandlung des Themas Diversität auch für alle anderen Studiengänge offen, da die individuellen Hintergründe von Schülerinnen und Schülern in allen Schulformen eine immer größere Bandbreite aufweisen.

Dieses Seminar legt den Schwerpunkt auf die (Weiter-)Entwicklung kommunikativer Kompetenzen durch spielbasierte Methoden.

In einer ersten Phase wird mit Techniken des Improvisations- und Forumstheaters eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fähigkeiten wie dem nonverbalen und verbalen Präsentationsverhalten, der Beziehungsfähigkeit, Sprechdenken und Spontanität (und andere) stattfinden. Diese werden in einer zweiten Phase mit Handlungsoptionen in typischen Kommunikationssituationen der Schule erprobt.

Ziel ist die Entwicklung berufsbezogener kommunikativer Kompetenzen und damit einhergehend die Fähigkeit zur bewussten und professionellen Selbstpräsentation und sozialen Interaktion der Lehrperson in heterogenen Settings („kommunikatives Selbstbewusstsein“).

Zum Abschluss der jeweiligen Phasen finden gemeinsame Blockseminare mit jeweils einer öffentlichen Präsentation statt. Der damit verbundene Austausch und die Öffnung nach außen ist Teil des Konzeptes.

Lehrkräfte im Modulteil „Kommunikation“

Dr. Clara Luise Finke

Porträtfoto von Dr. Clara Luise Finke
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Franziska Heße

Porträtfoto von Franziska Heße, Foto: Christian Hüller
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Susanne Krämer

Foto: Christian Hüller
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Philipp Nawka

Foto: Christian Hüller
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Manfred Wallner

Foto: Christian Hüller
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