Lehramtsstudierende im letzten Studienjahr können sich aktuell und ab sofort in Leipzig, Zwickau und Chemnitz für das Programm der Unterrichtsversorgung bewerben.

Bewerbungsverfahren

Auf Grund der aktuellen Situation gibt es an den Standorten Leipzig, Zwickau und Chemnitz kurzfristig die Möglichkeit, über das Programm der Unterrichtsversorgung in den Schularten Grundschule und Förderschule angestellt zu werden. Der Schuleinstieg wäre mit umgehender Bewerbung noch in diesem Schuljahr möglich. 

Wir empfehlen Ihnen daher, sich bei Interesse schnellstmöglich zu bewerben. Eine Frist gibt es im Rahmen der Unterrichtsversorgung nicht.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:

  • Anschreiben (u. a. mit folgenden Angaben: Bereitschaftserklärung zum Programm „Unterrichtsversorgung“, Aussagen zur Einschränkung der zeitlichen Verfügbarkeit, gewünschter Einsatzort, z. B. Stadt Leipzig, Landkreis Leipzig, Landkreis Nordsachsen, Landkreis Zwickau etc., gewünschter Wochenstundenumfang)

  • tabellarischer Lebenslauf

  • aktuelles Transcript of Records

  • Bescheinigung über die Zulassung zur 1. Staatsprüfung für das Lehramt (ausgestellt vom zuständigen Standort des Landesamtes für Schule und Bildung)

 

Je nachdem, für welchen Einsatzort Sie sich entscheiden, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an folgende Adressen:

Leipzig
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Leipzig, Referat 12
z. H. Herrn Zschoch
Nonnenstraße 17 A, 04229 Leipzig
oder E-MAIL SCHREIBEN

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herr Zschoch unter: 0341/4945-727. 

Zwickau
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Zwickau, Referat 12
z. H. Herrn Därr
Makarenkostraße 2, 08066 Zwickau
oder E-MAIL SCHREIBEN 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Därr unter: 0375/4444265. 

Chemnitz
Landesamt für Schule und Bildung
Standort Chemnitz, Referat 12
z. H. Frau Witkowski
Annaberger Straße 119, 09120 Chemnitz

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Witkowski unter: 0371/5366325. 

FAQ für Lehramtsstudierende

Im Rahmen des Programms „Unterrichtsversorgung“ erfolgt bei Bedarf eine kurzfristige, befristete Einstellung zur Vertretung von z. B. erkrankten Lehrkräften oder Lehrkräften, die sich in Mutterschutz bzw. Elternzeit befinden. Einstellungen finden je nach Bedarf und Bewerberlage im Rahmen von befristeten Arbeitsverhältnissen statt.

Die Lehramtsstudierenden erhalten eine Vergütung je gehaltener Unterrichtsstunde von 21,82 Euro, das entspricht der Vergütung für Mehrarbeitsstunden für nicht vollständig ausgebildete Lehrkräfte. Die Laufzeit geht bis zum 17.7.2020.

Für den Standort Leipzig wurde festgelegt, dass Bewerbungen von Studentinnen und Studenten für die „Unterrichtsversorgung“ nur möglich sind, wenn eine Zulassung zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt vorliegt. Üblicherweise kann dies mit einer Bescheinigung vom Prüfungsamt des LaSuB erfolgen. Die Bescheinigung ist i. d. R. ALMA-Web unter dem Bereich LAPO downloadbar.

In diesem Fall ist eine Bewerbung noch nicht möglich.

Erst wenn alle Leistungen im Rahmen des Studiums erbracht sind, dazu zählt auch das Absolvieren aller Praktika, kann eine Bewerbung erfolgen.

Eine Bewerbung ist, sofern die obigen Voraussetzungen vorliegen, jederzeit möglich. Eine Bewerbungsfrist besteht nicht.

Leider ist dies nicht möglich.

Die Bewerbung kann per Mail direkt an mich (eric.zschoch(at)lasub.smk.sachsen.de) oder an die allgemeine E-Mail-Adresse unseres Standortes gesendet werden.

Die Einsatzzeiträume richten sich grundsätzlich nach dem jeweiligen Fachbedarf der Schule(n).

I. d. R. kann man sagen, dass die meisten Einsätze bis zum Schulhalbjahr (bis zum letzten Schultag VOR den Ferien) und/oder bis zum Schuljahresende (bis zum letzten Schultag VOR den Ferien) befristet sind.

Mit „Bereitschaftserklärung zum Programm Unterrichtsversorgung“ ist ein allgemeines und formloses (Bewerbungs-) Schreiben gemeint, in dem man sich als Lehrkraft für das Programm „Unterrichtsversorgung“ bewirbt.

Wenn man sich für den Standort Leipzig bewirbt, kann man als mögliche Einsatzorte die Landkreise Leipzig und Nordsachsen, sowie die kreisfreie Stadt Leipzig angeben.

Besteht die Bereitschaft sich für andere Regionen Sachsens zu bewerben (z. B. weil man aus einer der Regionen kommt und/oder die Familie dort wohnt), kann dies beim jeweilig zuständigen Standort des Landesamtes für Schule und Bildung (weitere Standorte: Bautzen, Chemnitz, Dresden, Zwickau) erfolgen.

Grundsätzlich werden auch Lehramtsstudierende für andere Schularten gesucht. Momentan jedoch verstärkt für die Schularten Grundschule und Förderschule (aufgrund der aktuellen Situation). Ab dem Schuljahr 2020/2021 könnte auch an den anderen Schularten wieder (verstärkter) Bedarf bestehen.

Gereicht das später zum Vorteil? Oder sinkt damit gar die Qualität des Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler?

Der Einsatz in der Unterrichtsversorgung ist eine sehr gute Chance für mehr Praxiserfahrung von der die künftige Lehrkraft dann in seiner weiteren Ausbildung profitieren kann.

In der jetzigen Situation an den Grundschulen helfen zusätzliche Unterstützungen durch Lehramtsstudierende, das Konzept der festen Gruppenbildung umzusetzen und damit wieder Unterricht für alle Grundschüler anzubieten.

Für den Vorbereitungsdienst und für reguläre Stellen werden die (angehenden) Lehrkräfte auf’s Land orientiert — wie ist es zu erklären, dass die Studierenden nun ohne Umschweife in der Stadt lehren und wie lässt sich die Forderung auf’s Land zu gehen unter diesen Umständen weiter aufrecht erhalten?

 

Die Unterstützung durch die Lehramtsstudierenden wird sowohl in der Stadt Leipzig als auch im ländlichen Raum gesucht.