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Auch in diesem Jahr und unter den gegebenem Umständen findet der Jugend Forscht Regionalwettbewerb wieder statt. Er wird komplett online durchgeführt und durch Video-Beiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Zusammenarbeit mit dem SachsenTV im Internet präsent sein. Wir laden alle herzlich ein am 26.02. um 17 Uhr dabei zu sein – auf den Kanälen der Universität Leipzig und des Sachsen Fernsehens.

Wie immer treten die Jungforscher:innen in sieben Kategorien (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik) an. Die Teilnehmendenzahl ist durch die Pandemie kaum negativ beeinflusst, über 50 Forscher:innen haben sich mit 33 Projekten angemeldet, gleichwohl ist ihr Einfluss durchweg spürbar. Mit fast 40% Mädchenanteil hat die diesjährige Runde auf Bundesebene einen Rekord erreicht, bei uns in Nordwestsachsen sind es Stand heute immerhin 22%. Thematisch widmet sich der Nachwuchs wie immer einem breiten Spektrum: Vom perfekten Koch-Ei, über den Nachweis von CoV-2 Antikörpern bis zur Zukunft von Rotortechnologien reichen die Beiträge – um nur ein paar Beispiele anzudeuten. Nachhaltigkeit und Digitalisierung beschäftigen bereits die jüngsten Wissenschaftler:innen schwerpunktmäßig – die Themen der Zukunft sind erkannt und werden bearbeitet.

Sponsoren, Juroren und Schirmherren sind dem Wettbewerb treu geblieben, so dass zahlreiche Preise und Sonderpreise wie immer vergeben werden können. Als besondere Dreingabe erhalten die Gewinner der sieben Kategorien in diesem Jahr die professionelle Edition von Videopräsentationen, welche sie im weiteren Wettbewerbsverlauf auf Landes- und hoffentlich auch Bundesebene verwenden dürfen, denn auch diese Wettbewerbe müssen im Jahresverlauf voraussichtlich hauptsächlich digital ausgetragen werden. Auf der positiven Seite ist zu verbuchen, dass so dadurch die Öffentlichkeit sich nachhaltig von der Kreativität und dem Erfindungsreichtum der Kinder und Jugendlichen überzeugen kann.

Eingeschränkt möglich ist in diesem Jahr leider die persönliche Begegnung mit Wissenschaft, Universität, Juroren und den anderen Teilnehmern. Durch gemeinsame Online-Aktivitäten und Gesprächsrunden in Chaträumen und Online-Workshops wird der Distanz entgegengesteuert, jedoch kommt in diesem Jahr den Betreuer:innen und Mentor:innen eine besonders große Rolle zu – herzlichen Dank dafür! Tatsächlich interaktive Begegnungsräume im virtuellen Raum bleiben ein Desiderat, zu groß sind die Hürden auf allen Seiten und letztlich steckt die Technologie hierfür noch in den Kinderschuhen. Dafür ist der Wettbewerb eine ausgezeichnete Schulung in der Anwendung bestehender Technologien zur digitalen Kommunikation und Präsentation – Fähigkeiten, die in jedem Fall auch zukünftig und für jeden der Teilnehmer von großem Wert sein werden. Gewiss wird das eine oder andere helle Köpfchen schon jetzt zur weiteren Verbesserung der digitalen Kommunikations- und Arbeitsplattformen inspiriert.

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