Die Verankerung digitalisierungsbezogener Kompetenzen im Lehramtsstudium bildet seit drei Jahren das zentrale Ziel des BMBF-geförderten Verbundprojekts „PraxisdigitaliS“ der Universität Leipzig und der TU Dresden. Auf der abschließenden Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2023 stellten die Teilprojekte und Arbeitsgemeinschaften des Projekts ihre Ergebnisse vor, um das Querschnittsthema „Digitalisierung in der Lehrer:innenbildung“ in seiner Vielfalt darzustellen und zu diskutieren. Eine am 4. Dezember stattfindende Abschlussveranstaltung rundet die Veranstaltungsreihe schließlich ab.

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Foto: Colourbox

Veranstaltungsreihe und Abschlussveranstaltung des Projekts PraxisdigitaliS

Die Verankerung digitalisierungsbezogener Kompetenzen im Lehramtsstudium bildet seit Projektbeginn im März 2020 das zentrale Ziel im BMBF-geförderten Verbundprojekt „PraxisdigitaliS – Praxis digital gestalten in Sachsen“ der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Mit einem umfangreichen Portfolio an Maßnahmen leistet das Projekt einen Beitrag zur gesellschaftlichen Transformation im Sinne einer Kultur der Digitalität.

Die Projektbeteiligten an der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden erarbeiten gemeinsam digitale Lehr-Lernszenarien, die nachhaltig in die Lehrveranstaltungen und Praxisphasen des Lehramtsstudiums transferiert und implementiert werden. Nachhaltigkeit und Transfer in die Praxis sowie in die zweite und dritte Phase der Lehrer:innenbildung werden darüber hinaus durch die Entwicklung und Verbreitung von Open Educational Resources auf der Plattform EDUdigitaLE gewährleistet.

Zum 31. Dezember 2023 endet das Projekt. Im Rahmen einer abschließenden Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2023 stellten die Teilprojekte und Arbeitsgemeinschaften von PraxisdigitaliS ihre Ergebnisse vor, um das Querschnittsthema „Digitalisierung in der Lehrer:innenbildung“ in seiner Vielfalt darzustellen und zu diskutieren.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildeten Ende März die Vorjahres-Gewinnerinnen des „Preises für hervorragende digitale Lehre in der sächsischen Lehrer:innenbildung“ und ihre prämierten Lehrkonzepte als Best-Practice-Beispiele. Darauf folgten die Ergebnispräsentationen der einzelnen Teilprojekte und Arbeitsgemeinschaften. Das thematische Spektrum erstreckte sich dabei unter anderem von der Vorbereitung künftiger Lehrkräfte hinsichtlich digitaler Leistungsmessung und -bewertung in der Schule bis zur Frage, welche medienpädagogischen, informatischen und vielfaltsbezogenen Grundkompetenzen Lehrkräfte benötigen.

Eine am 4. Dezember 2023 stattfindende Abschlussveranstaltung mit allen Projektbeteiligten rundet die Veranstaltungsreihe ab.

Kommende Veranstaltungen

Abschlussveranstaltung des Projekts PraxisdigitaliS

Wann? 04.12.2023 | Zeit: 9:00 - 12:00 Uhr | Einlass ab 8:30 Uhr
Wo? Universität Leipzig, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum (BBZ), Seminarraum: 1.2+1.3, Deutscher Platz 5, 04103 Leipzig
Kontakt / Support: Bei Fragen wenden Sie sich bitte an tagung.praxisdigitalis(at)uni-leipzig.de.

Bei der Abschlussveranstaltung am 4. Dezember 2023 kommen noch einmal alle Mitglieder des Verbundprojekts PraxisdigitaliS zusammen, um auf die gemeinsamen Erfolge zurückzublicken, ein Fazit zu ziehen und den Blick auf zukünftige Themen zu richten.

Das Grußwort hält der Prorektor für Talententwicklung: Studium und Lehre der Universität Leipzig, Prof. Dr. Roger Gläser. Zudem werden Prof. Dr. Axel Gehrmann, wissenschaftlicher Projektleiter an der TU Dresden, sowie Prof. Dr. Sonja Ganguin, wissenschaftliche Projektleiterin an der Uni Leipzig, die allgemeine Einführung übernehmen.

In einer anschließenden Blitzlichtrunde stellen die Teilprojekte und Arbeitsgemeinschaften des Projekts kurz und knapp das Erreichte aus über drei Jahren Projektlaufzeit vor. Vertiefende Informationen zu den einzelnen Maßnahmen und den konkreten Arbeitsergebnissen erhalten die Teilnehmenden bei der abschließenden Poster-Session, die zudem Raum für Austausch mit den Projektbeteiligten bietet.

Darüber hinaus wird es eine zusammenfassende Plenumsdiskussion geben, in der vor allem die Wirkung des Projekts beleuchtet werden soll. Am Plenum beteiligen sich u. a. Alexander Biedermann, Direktor am Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung der Universität Leipzig, Petra Zeller, Leiterin des Referats 24 „Lehrerbildung“ des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, Prof. Dr. Nadine Bergner, PraxisdigtaliS-Teilprojektleiterin an der Technischen Universität Dresden, Prof. Dr. Jörg Zabel, PraxisdigtaliS-Teilprojektleiter an der Universität Leipzig, Dr. Peter Arnold, Landesamt für Schule und Bildung, Referat für Lehrerfortbildung und Svenja Kehm, Promovendin aus dem PraxisdigitaliS-Projekt.

Alle Interessierten bitten wir, sich über das untenstehende Anmeldeformular anzumelden.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung als reine Präsenzveranstaltung stattfinden wird und leider nicht, wie ursprünglich geplant, in hybrider Form angeboten kann.

Die Abschlussveranstaltung von „PraxisdigitaliS“ im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus bildet den Schlusspunkt einer Veranstaltungsreihe, die im Sommersemester 2023 unter dem Motto „Digitalisierung in der Lehrer:innenbildung: Best Practice und Erfahrungen aus dem QLB-Projekt PraxisdigitaliS“ stattfand. Auf dieser stellten die Teilprojekte und Arbeitsgemeinschaften des Projekts ihre Ergebnisse vor, um das Querschnittsthema „Digitalisierung in der Lehrer:innenbildung“ in seiner Vielfalt darzustellen und zu diskutieren. Das Verbundprojekt „PraxisdigitaliS – Praxis digital gestalten in Sachsen“ der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden wird im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ vom BMBF gefördert.

Beteiligte: alle Projektbeteiligten von PraxisdigitaliS

Kontakt: Bianca Bachmann

Anmeldung zur Abschlussveranstaltung

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Datenerfassung

Vergangene Veranstaltungen

Auftaktveranstaltung der Reihe mit Präsentation der prämierten Lehr-Lernkonzepte vom letztjährigen "Preis für hervorragende digitale Lehre in der sächsischen Lehrer:innenbildung"

31.03.2023 | 10:00 - 12:00 Uhr | online

Den Vortrag von Anja Neubert und den Vortrag von Dr. Clara Finke finden Sie zum Nachschauen auf YouTube, falls Sie bei der Veranstaltung nicht dabei sein konnten.

In dieser Veranstaltung stellen die Preisträgerinnen des „Preises für hervorragende digitale Lehre in der sächsischen Lehrer:innenbildung“ aus dem Jahr 2022 ihre innovativen digitalen Lehr-Lernkonzepte vor. Es handelt sich um Anja Neubert, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Historischen Seminar der Universität Leipzig, die mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für NS-Zwangsarbeit Leipzig erarbeiteten Studierende in ihrer Übung „Virtual Reality Lab – 360°-Rundgänge NS-Zwangsarbeit in Leipzig“ virtuelle Rundgänge und Lernmaterialien zu verschiedenen Orten von NS-Zwangsarbeit. Der 2. Platz wurde Dr. Clara Finke, Bereichsleiterin Sprechwissenschaft am Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung der Universität Leipzig, verliehen. Das Modul „Körper – Stimme – Kommunikation“, eigentlich ein klassisches Präsenzmodul, wurde als digitales Lehr-Lernangebot mit synchronen und asynchronen Anteilen neu gestaltet und um innovative digitale Strategien von Dr. Finke und den Lehrenden im Modul erweitert. Den Platz 3 erhielten Dr. Sandra Dietrich und Dr. Katrin Gottlebe, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Leipzig, sowie Prof. Dr. Brigitte Latzko, Dekanin der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, für das Modul „Diagnostik, Förderung, Beratung“. Das Modul wurde als digitaler Flipped Classroom konzipiert und im Sinne eines pädagogischen Doppeldeckers wurden die digitalen Formate als Beispiele digitaler Lernumgebungen und Lernstandserhebungen thematisiert. Der Preis wird jährlich gemeinsam von den Lehrerbildungszentren der Universität Leipzig, der Technischen Universität Dresden und der Technischen Universität Chemnitz ausgelobt und ist eine Maßnahme im Verbundprojekt „PraxisdigitaliS – Praxis digital gestalten in Sachsen“.

Dozent:innen: Anja Neubert (Historisches Seminar, Universität Leipzig), Dr. Clara Finke (Zentrum für Lehrer:innenbildung und Schulforschung, Universität Leipzig), Dr. Sandra Dietrich & Dr. Katrin Gottlebe (Institut für Bildungswissenschaften, Universität Leipzig)

Format: drei Vorträge mit Diskussionsteil

Kontakt: Bianca Bachmann

Förderung professioneller, digitalisierungsbezogener Kompetenzen in fachdidaktischen Seminaren durch intensive unterrichtspraktische Anteile: Theorie, Konzepte und Transfer

20.04.2023 | 16:00 – 18:00 Uhr | Präsenz

Ort: Universität Leipzig, Campus Jahnallee, Haus 3, Raum -120 (Untergeschoss)

Im Workshop wird den Teilnehmenden zunächst dargestellt, wie im Forschungs- und Projektseminarkonzept des PraxisdigitaliS Teilprojekts EEdnaS Professionswissen angehender Lehrpersonen mit der selbstbestimmten, projektorientierten und insbesondere wissenschaftsbasierten Entwicklung digital angereicherter Lernumgebungen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht miteinander verzahnt wird, damit Student:innen dieser Fachdidaktik ihre digitalisierungsbezogenen, fachdidaktischen sowie fachwissenschaftlichen Kompetenzen bestmöglich entwickeln können. Im zweiten Teil des Workshops sollen die Konzepte und Ansätze zur Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehramtsstudent:innen der teilnehmenden Hochschullehrenden aufgegriffen und anhand von Modellen digitalisierungsbezogener Kompetenzen sowie unter Bezug auf Erfahrungen und Entwicklungsschritte aus dem Projekt EEdnaS gemeinsam/gruppenteilig weiterentwickelt werden. Der Workshop bietet somit einen komprimierten Erfahrungsaustausch unter Hochschullehrenden zu ihren Seminarkonzepten und eröffnet den Raum zur Weiterentwicklung von Seminarkonzepten.

Dozent:innen: Karl Wollmann & Prof. Dr. Kim Lange-Schubert (Teilprojekt Grundschuldidaktik Sachunterricht)

Format: Workshop

Kontakt: Karl Wollmann

Unterrichtspraxis neu erleben und reflektieren mit 360°-Kameras und VR-Brillen im Teaching Lab (an der TU Dresden)

26.04.2023 | 18:00 - 19:30 Uhr | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier.

Im Teaching Lab der Professur für Didaktik der Informatik an der TU Dresden treffen Hochschullehre, Schulinformatik und fachdidaktische Forschung aufeinander. Das Lehr-Lernlabor bietet nicht nur eine moderne Ausstattung für innovativen Unterricht, sondern ermöglicht auch die Beforschung neuer Unterrichtskonzepte.

Dies geschieht unter anderem durch die Aufzeichnung von Unterrichtserprobungen der Lehramtsstudierenden mit Schüler:innen mithilfe von mehreren 360-Grad-Kameras. Diese Aufnahmen (bzw. Auszüge daraus) können im Anschluss mit VR-Brillen betrachtet werden. Die Studierenden erhalten so die Möglichkeit, interessante Szenen aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren. Durch die Immersion sind die Beobachtenden näher am Geschehen als bei herkömmlicher Videografie und können gleichzeitig den Beobachtungsfokus durch freies Umschauen frei wählen. So ist es möglich, dass Studierende ihre eigene Lehrperformance aus der Perspektive der Schüler:innen beobachten und so neue Erkenntnisse über ihr eigenes Lehrverhalten erlangen.

Diese Veranstaltung in der Abschlussreihe des Projektes PraxisdigitaliS stellt den entwickelten Ansatz zur 360-Grad-Videografie und VR-gestützten Unterrichtsreflexion vor und regt den Austausch darüber an. Sie richtet sich an interessierte Akteur:innen der Lehrkräftebildung aller Phasen, aller Fächer und aller Schulformen.

Dozent:innen: David Baberowski & Prof. Dr. Nadine Bergner (Fachdidaktik Informatik TUD)

Kontakt: David Baberowski

Einstellungen aktualisieren: Diagnostische Kompetenzen in digitalgestütztem Unterricht

04.05.2023 | 15:00 Uhr - 16:30 Uhr | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier.

Regelmäßig erinnern die eigenen Endgeräte daran, dass deren Einstellungen auf den neuesten Stand gebracht werden müssen. Doch was ist mit den Einstellungen, die man selbst in sich trägt? Studien konnten zeigen, dass Einstellungen und Überzeugungen (angehender) Lehrkräfte als potenzielle Barrieren bei der Nutzung digital entstandener Daten für die Entscheidungen im pädagogischen Handeln fungieren. Welche Kompetenzen benötigen also (angehende) Lehrkräfte, um in einem digital gestützten Unterricht professionelle Urteile fällen und den Unterricht so adaptiver gestalten zu können? Und wie können diese Kompetenzen in deren Ausbildung angebahnt werden?

Dozent:innen: Prof. Dr. Brigitte Latzko, Katrin Gottlebe, Isabell Berger (Teilprojekt Bildungswissenschaften)

Format: Workshop

Kontakt: Jerome Neumann

Innovatives Schüler:innen-Feedback und Auswertung von E-Assessments

11.05.2023 | Screencast

Den Screencast sowie die weitereführende Literaturliste zum Workshop gibt es hier.

Der Workshop bietet Einblick in digitales Schüler:innen-Feedback und Auswertung von E-Assessments in der Lehre und Forschung der Fachdidaktiken Englisch und Informatik der Universität Leipzig. Dabei werden keine theoretischen Konstrukte in den Mittelpunkt des Workshops gestellt, sondern exemplarisch aktuelle Nutzungsszenarien aus den Fachdidaktiken Informatik und Englisch vorgestellt und erprobt. Fokussiert wird anschließend der Austausch bezüglich wesentlicher Aspekte der Szenarien, welche diese innovativ und nachhaltig für den Einsatz in Universitäten und Schulen nutzbar machen.

Dozent:innen: Christina Stiehler (Teilprojekt Fachdidaktik Englisch) & Florian Funke (Teilprojekt Fachdidaktik Informatik)

Format: Workshop

Kontakt: Florian Funke

Innovatives Schüler:innen-Feedback und Auswertung von E-Assessments

Screencast: Innovatives Schüler:innen-Feedback und Auswertung von E-Assessments

Digitalisierung in der Sonderpädagogik. Sonderpädagogische Diagnostik und Gestaltung von Förderprozessen

16.05.2023 | 15:15 - 16:45 Uhr | Präsenz

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier.

Der Vortrag thematisiert die Herausforderungen und Chancen, die mit der zunehmenden Digitalisierung der Schule für die sonderpädagogische Diagnostik einhergehen. Zunächst wird es eine allgemeine Einführung zur Digitalisierung in der Sonderpädagogik und deren Bedeutung für den diagnostischen Prozess geben. Anschließend werden die Referentinnen aus dem Projektteam der LASUB das Projekt „Sonderpädagogische Diagnostik und Gestaltung von Förderprozessen“ im Überblick vorstellen und einen ersten Einblick in den digitalen Verfahrensablauf geben.

Dozent:innen: Bettina Trogisch & Beate Schuischel (Landesamt für Schule und Bildung), Prof. Christian W. Glück & Hannah Wirths (Teilprojekt Pädagogik im Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation)

Format: Vortrag

Kontakt: Hannah Wirths

Angehende Sportlehrkräfte auf den Einsatz digitaler Medien im inklusiven Sportunterricht vorbereiten - Erfahrungen aus der Anwendung von Lehr-Lernszenarien

23.05.2023 | 15:15 - 16:45 Uhr | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier

Im Rahmen des Teilprojekts Sport wurden Lehr-Lernszenarien entwickelt, die angehende Sportlehrkräfte auf den kritisch-konstruktiven Einsatz digitaler Medien im Sportunterricht mit heterogenen Lerngruppen vorbereiten sollen. Im ersten Teil des Workshops werden die Lehr-Lernszenarien sowie erste Erkenntnisse nach deren (zweimaliger) Anwendung vorgestellt. Im zweiten Teil des Workshops erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit ausgewählte Inhalte der Lern-Lernszenarien praktisch zu erproben.

Dozent:innen: Prof. Dr. Heike Tiemann & Svenja Kehm (Teilprojekt Sportdidaktik)

Format: Workshop (Vortrag und Praxisteil)

Kontakt: Svenja Kehm

"Wer teilt, gewinnt“ – Universitäre Lehre mit OER planen und gestalten

31.05.2023 | 15:00 - 17:00 Uhr | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier

Der Workshop richtet sich an Akteur:innen der Lehrer:innenbildung in allen Phasen und gibt zunächst eine allgemeine Einführung in die Thematik der Open Educational Resources (OER). Dabei werden ausgehend von bildungspolitischen Vorgaben und urheberrechtlichen Hintergründen die Potentiale von OER für die (hochschulische) Lehrer:innenbildung vorgestellt. Die Workshopteilnehmer:innen verschaffen sich einen ersten Überblick über Quellen für OER-Materialien.

 Anschließend werden anhand geschichts- und biologiedidaktischer Lehrveranstaltungen zwei Beispiele für die Integration von OER in die Hochschullehre präsentiert. Vor dem Hintergrund der vorgestellten Potentiale und Herausforderung beim Einsatz von OER in der Lehrer:innenbildung erarbeiten die Workshopteilnehmer:innen  Konzepte für die sinnvolle Einbindung von OER in ihre eigenen Lehrveranstaltungen.

Dozent:innen: Friederike Seever (Teilprojekt Geschichtsdidaktik), Maja Funke (Teilprojekt Biologiedidaktik)

Format: Workshop

Kontakt: Friederike Seever, Maja Funke

Digitalisierungsbezogene Kompetenzen, die Lehrer:innen benötigen! – Vorstellung eines Kompetenzkatalogs für die Lehrer:innenbildung

05.06.2023 | 15:00 - 16:30 Uhr | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier

Der Beitrag stellt einen Katalog zentraler digitalisierungsbezogener Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften vor, der im Rahmen von PraxisdigitaliS interdisziplinär erarbeitet wurde und eine Grundlage für die systematische (Weiter-)Entwicklung von Strukturen und Inhalten der Lehrer:innenbildung bietet.

Die Digitalisierung von Schule und Gesellschaft stellt neue Anforderungen an (angehende) Lehrkräfte. Uneindeutig bleibt mitunter, welche konkreten fachspezifischen wie auch fächerübergreifenden Kompetenzen diese benötigen, um ihren vielfältigen beruflichen Aufgaben in einer digitalisierten Welt nachzukommen. Im Rahmen von PraxisdigitaliS wurde diese Frage interdisziplinär bearbeitet. Ergebnis ist ein Kompetenzkatalog, der zentrale digitalisierungsbezogene Kompetenzen für die schulischen Aufgabenfelder Unterrichten, Erziehen, Beurteilen und Innovieren zusammenträgt. Darüber hinaus umfasst der Katalog fundamentale informatische, medienpädagogische und vielfaltsbezogene Grundkompetenzen, die als Voraussetzungen für professionelles Handeln von (angehenden) Lehrkräften in den genannten Bereichen betrachtet werden.

Im Beitrag wird der Katalog digitalisierungsbezogener Kompetenzen in seinen Teilbereichen näher vorgestellt. Phasenübergreifend sollen darüber hinaus Handlungsbedarfe sowie Einsatzmöglichkeiten des Katalogs als Instrument für die Praxis der Lehrer:innenbildung diskutiert werden.

Dozent:innen: AG Kompetenzen PraxisdigitaliS

Format: Vortrag mit Workshop

Weiterführende Links: Übersicht der in der Arbeitsgruppe Kompetenzen vertretenen Fachperspektiven

Kontakt: Julia Nickel

Wer teilt, gewinnt: Vorstellung der OER-Plattform EDUdigitaLE und Einsatzmöglichkeiten für die Lehre

14.06.2023 | 9:15 - 10:45 Uhr | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier

Auf der OER-Plattform EDUdigitaLE finden interessierte Lehrer:innen, Referendar:innen und Studierende Unterrichtsideen für verschiedene Fachbereiche. Mit dem Ziel zur Öffnung und zum Austausch zwischen universitärer Lehrer:innenbildung, Schulpraxis sowie lokalen (außerschulischen) Bildungsräumen beizutragen, stellt EDUdigitaLE frei verfügbare, individuell veränderbare und kostenfreie Lehr- und Lernmaterialien zur Verfügung.

Der Workshop gibt einen Einblick in die Kultur des Teilens in Bezug auf eigene Lehr-Lern-Konzepte am Beispiel des Arbeitens mit der OER- Plattform EDUdigitaLE. Diese zielt zwar speziell auf die Lehrer:innenbildung, notwendige Überlegungen eines Kulturwandels lassen sich aber auf alle Fachbereiche übertragen.

Den Hintergrund bildet die Annahme, dass eine Kultur der Digitalität die Handlungspraktiken der Lehre (egal welchen Faches) verändert. Weg von einem Wissenshort, hin zu einer Organisation, Strukturierung und (gemeinsamen) Bearbeitung von Wissensbeständen richten sich die Ziele und Kompetenzen anders aus. Statt neu anzufangen, immer wieder gleichen Fallstricken aufzusitzen und damit nur einen kleinen Teil bearbeiten zu können, werden Teilen und Weiterentwickeln zu grundlegenden Arbeitstechniken, um die Vielfalt an Informationen bearbeiten und als Teil zu einem größeren Ganzen beitragen sowie darüber hinaus nicht nur facettenreicher, sondern auch aktueller lehren zu können. Dafür braucht es Unterstützungen, deren Bedarfe im Workshop gesammelt werden.

Gemeinsam widmen wir uns den Fragen, was OER-Materialien mit (der eigenen) Lehre anstellen können (#Share #Remix) und was es dafür braucht (#Aufbereitung #Medienkompetenzen). Damit möchten wir den Anstoß für erste eigene Ideensammlungen zur Integration von OER im Lehralltag geben, um zum Ende die These "Wer teilt, gewinnt" hochschuldidaktisch diskutieren zu können.

Dozent:innen: AG EDUdigitaLE

Format: Workshop

Kontakt: Rebekka Haubold

Zurück oder in die Zukunft? – Medienpädagogische Überzeugungen und Ausbildungsbedarfe Lehramtsstudierender: Empirische Befunde

19.06.2023 | online

Die Zusammenfassung des Workshops gibt es hier.

Die zunehmende Digitalisierung von Schule und Gesellschaft stellt auch angehende Lehrkräfte vor neue berufliche Herausforderungen. Die Lehramtsstudierenden von heute sollen die Schule der Zukunft gestalten, Digitalisierungsprozesse unterstützen, Veränderungen von Fachinhalten durch die Digitalisierung berücksichtigen und als Fachlehrkräfte zudem die Querschnittsaufgabe schulischer Medienbildung bewältigen. Hinsichtlich des Themenfelds „Digitale Medien und Schule“ bringen diese aber durchaus ambivalente Sichtweisen mit: Neben der optimistischen Hoffnung, dass dieses Thema in Studium und Schulpraxis in Zukunft eine größere Rolle spielen wird, werden etwa mit Blick auf Suchtpotenziale oder den Wandel der Lehrrolle in einer Kultur der Digitalität auch Skepsis und Sorgen deutlich, die eher für den Wunsch zurück zu weniger digitalen Medien in Schule und Unterricht zu stehen scheinen. Als vermeintliche „Digital Natives“ werden angehende Lehrkräfte zu Hoffnungsträger:innen erklärt, wenn es darum geht, digitalisierungsbezogene Schul- und Unterrichtsentwicklung zukünftig voranzutreiben. Um diese Erwartung zu erfüllen, reicht die eigene (schulische) Mediensozialisation als Wissens- und Erfahrungshintergrund aber nicht aus: Professionelles medienpädagogisches Handeln bedarf einer medienpädagogischen Ausbildung.

Der Beitrag widmet sich der Bedeutung von Digitalisierung und Medienpädagogik in Schule und Lehrer:innenbildung und fokussiert dabei die Perspektiven von Lehramtsstudierenden in Sachsen. Auf Basis empirischer Befunde wird auf medienpädagogische Überzeugungen und Ausbildungsbedarfe der angehenden Lehrkräfte eingegangen. Davon ausgehend sollen zudem Implikationen für die Lehrer:innenbildung abgeleitet und diskutiert werden.

Dozent:innen: Prof. Dr. Sonja Ganguin & Julia Nickel (Teilprojekt Medienpädagogik)

Format: Vortrag und Diskussion

Kontakt: Julia Nickel

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