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Was ist ein Modul?

Module bezeichnen einen Verbund zeitlich begrenzter, in sich geschlossener, methodisch und/oder inhaltlich ausgerichteter Lehrveranstaltungen. Meist umfasst ein Modul drei Veranstaltungen: eine Vorlesung, ein Seminar und eine Übung, wobei man zwischen den angebotenen Übungen oft wählen kann.

Module sind ein Strukturmerkmal aller Bachelor- und Masterstudiengänge. Jedes Modul setzt sich aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammen, die thematisch aufeinander bezogen sind. Auf diese Weise wird ein vertiefender Wissenserwerb in einem Teilgebiet des Kernfachs ermöglicht. Es gibt Pflichtmodule, die alle absolviert werden müssen und Wahlpflichtmodule, die aus einem thematisch eingegrenzten Bereich gewählt werden können. Alle Lehrveranstaltungen eines Moduls müssen absolviert werden, wobei sich an der Universität Leipzig ein Modul über ein oder maximal zwei Semester erstreckt.

Module sind mit Leistungspunkten (LP/CP) versehen. Bei erfolgreichem Bestehen wird die dem Modul zugeordnete Zahl an LP vergeben (i.d.R. 10LP/Modul).

Für jedes Modul gibt es Modulbeschreibungen, in denen Inhalte, Kompetenzziele und Prüfungsleistungen beschrieben sind. In den Modulbeschreibungen wird angegeben, ob es sich um Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodule handelt. Für jeden Studiengang erstellt die jeweilige Fakultät einen Studienverlaufsplan, in dem beschrieben ist, in welchem Semester die einzelnen Module vorzugsweise zu studieren sind. Modulbeschreibungen sind Teil der Studiendokumente wie Prüfungs- und Studienordnungen auch. Ihr Inhalt ist verbindlich und einklagbar.


Moduleinschreibung

Zu Beginn eines jeden Semesters findet für alle Studierenden in Bachelor- und Masterstudiengängen die Moduleinschreibung statt. Mit der Moduleinschreibung erfolgt die Anmeldung zu den Modulveranstaltungen und zur Modulprüfung.

Modulprüfung

Jedes Modul endet mit einer Modulprüfung und in jedem Studiengang muss eine bestimmte Zahl an Modulen erfolgreich bestanden werden. Wie viele und welche Module dies sind, regeln die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge. Sie legen auch fest, welche Prüfungsleistungen (z.B. Hausarbeit, Klausur, mündliche Prüfung) Teil der Modulprüfung sind. Die Noten der Modulprüfungen ergeben zusammen mit der Note der Bachelor- bzw. Masterarbeit die Abschlussnote. Wie die verschiedenen Noten gewichtet werden, regelt ebenfalls die Prüfungsordnung.

Was belege ich im Modulfenster? (nur Bachelor/Master)

In den beiden Modulfenstern sind im Umfang von 20 LP für die jeweiligen Kernfächer bzw für die im Master angestrebte Schulform geforderte, besondere Kenntnisse zu erwerben. Zu belegen sind dabei im Einzelnen:

Für Studierende, die ein Lehramt an Grundschulen anstreben: zwei Module eines Kernfachs (Französisch, Spanisch, Sport, Kunst, Musik, Grundwissen Mathematik oder Ethik/Philosophie) um fachwissenschaftliche Grundlagen für die entsprechenden Grundschuldidaktiken im MA zu erwerben.

Für Studierende, die ein Lehramt an Förderschulen anstreben: je ein Modul der sonderpädagogischen Fachrichtungen 1 und 2.

Für Studierende, die ein Lehramt an Mittelschulen anstreben: in den Kernfächern Englisch, Französisch und Geschichte müssen Module zum Erwerb von Lateinkenntnissen, sofern noch nicht vorhanden, belegt werden.

Für Studierende, die ein Lehramt an Gymnasien anstreben: in den Kernfächern Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Evangelische Religion, Spanisch und Geschichte müssen zwei Module Latein zur Vorbereitung auf die Latinumsprüfung, sofern noch nicht vorhanden, belegt werden, in den Kernfächern Griechisch und Latein zwei Module Griechisch in Vorbereitung auf das Graecum

Alle Studierenden, die nicht hierunter fallen können Module ihrer studierten Kernfächer oder Module aus dem Angebot der fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen im Rahmen der Modulfenster studieren.

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Nähere Informationen zur Moduleinschreibung

Organisatorische Regelungen der Moduleinschreibung sind hier zu finden.