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WORKSHOPS - Slot I | 10:30 - 12:15 Uhr 

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  • WORKSHOP 1: Kommunikation als Grundlage pädagogischer Prozesse in einer globalisierten Welt | Raum 155

Referentinnen: Dr. Jutta Walke und Maria Meyer-Wehrmann

Seit inzwischen acht Jahren wird an der WWU ein Seminar durchgeführt, das Lehramtsstudierende, die ein Praktikum im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Begleitstudiums absolvieren müssen, und TeilnehmerInnen der studienvorbereitenden Deutschkurse des Lehrgebiets DaF gemeinsam besuchen: „Kommunikation als Grundlage pädagogischer Prozesse in einer globalisierten Welt“. Das Konzept wurde institutionenübergreifend entwickelt von Maria Meyer-Wehrmann (Lehrgebiet DaF) und Dr. Jutta Walke (Erziehungswissenschaften).

Das Seminar wird als interkulturelles Training gestaltet, das den Studierenden Möglichkeiten zur konkreten interkulturellen Erfahrung und Reflexion bietet. Mittels des Trainings erarbeiten die Studierenden ein vertieftes, breit angelegtes Verständnis interkultureller Kommunikationsprozesse und reflektieren eigene Erfahrungen.

Die Workshop-TeilnehmerInnen der Tagung lernen das Seminarkonzept kennen und erproben und reflektieren ausgewählte Methoden des interkulturellen Trainings.

Der Workshop zielt auf den Bereich: Lehr- und Lernformen in Lehrveranstaltungen (Training, Coaching, Lektürearbeit).

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Jutta Walke, ist promoviert in Pädagogik: Sie ist Abteilungsleiterin der Abteilung Praxisphasen im Zentrum für Lehrerbildung der WWU und Dozentin für Erziehungswissenschaften an der WWU.

Seit 2016 ist sie Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulpraktische Studien und Gutachterin für das Stipendienprogramm FundaMint der Deutschen Telekom-Stiftung.  

Maria Meyer-Wehrmann, Leiterin des Lehrgebietes „Deutsch als Fremdsprache“ der WWU Münster. Sie hat ein abgeschlossenes Lehramtsstudium und eine Ausbildung als individualpsychologische Beraterin und Supervisorin (DGIP). 

Arbeitsschwerpunkte sind die Organisation der sprachlich-interkulturellen Vorbereitung von internationalen Studierenden und die Konzeption und Durchführung von Lernberatung für unterschiedliche Zielgruppen.

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  • WORKSHOP 2: Kommunikation und Achtsamkeit | Raum 147

Referentin: Susanne Krämer

Der Schwerpunkt dieses Seminarkonzepts liegt auf der Weiterentwicklung der LehrerInnenpersönlichkeit. Welche Einstellungen und inneren Haltungen beeinflussen die Kommunikation und drücken sich auch im nonverbalen Ausdruck aus? Was macht den Kontakt zu SchülerInnen/ Eltern/ KollegInnen aus? Wodurch entsteht Präsenz und Selbstbewusstsein?

Auf Basis achtsamkeitsbasierter Übungen und Meditationen wird die eigene Wirkung und Kommunikation erfahren, wodurch eine ganz konkrete Auseinandersetzung mit eigenen Strukturen und Mustern ermöglicht wird. Die grundlegenden Ressourcen des Lehrberufs, wie Empathie, Authentizität, Humor, Stressresilienz und Impulsdistanz werden gefördert und im situativen Probehandeln im schulischen Kontext verankert. Dabei steht die nonverbale Ausdrucksweise und das Prinzip des Embodiments (Wechselwirkung Psyche-Körper) immer wieder im Fokus.

Im Workshop wird das Seminarkonzept anhand exemplarischer Übungen vorgestellt und ein erster Einblick in diese Methoden der „Selbstwirksamkeit“ und Bewusstseinsschulung gegeben.

Susanne Krämer ist Schauspielerin, Kommunikationstrainerin, Tai-Chi- und MBSR-Lehrerin. Sie leitet seit 2013 den Bereich Kommunikation am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig und ist Mitglied in den Netzwerken "Achtsamkeit in der Pädagogik" und "Achtsamkeit an Hochschulen". Sie ist Autorin von Fachartikeln im Themenbereich spielbasierte Methoden und „Wache Schule – Mit Achtsamkeit zu Ruhe und Präsenz“ (2018).

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  • WORKSHOP 3: Kreativer Einsatz von Dramapädagogik im Unterricht. Wie kann ich dramapädagogische Sequenzen in meinen Unterricht integrieren? | Raum 131

Referentin: Tanya Wittal-Düerkop

Dorothy Heathcote: True drama for discovery is not about ends; it is about journeys and not knowing how the journeys may end.” (zit. i. O’Neill 2015, S. 53)

Manfred Schewe: Drama is not stories retold in action. Drama is human beings confronted by situations which change them because of what they must face in dealing with those challenges.” (zit. i. Schewe 1993, 92 f.)

Dramapädagogik gilt als ganzheitliche und innovative Methode für das Lernen und Lehren. Dramapädagogische Methoden fordern Lehrende wie Lernende zu aktiver Teilhabe und Teilgabe heraus, rufen auf zu Kreativität und Fantasie. 

Dramapädagogisch unterrichten ist ein Drahtseilakt ohne Netz und doppelten Boden. Angstfrei, neugierig, mutig und mit viel Herzblut gilt es, Grenzen zu überschreiten und zu neuen Ufern aufzubrechen.

Der Workshop thematisiert spielerisch Konzepte der Dramapädagogik. Er zeigt auf, dass sich dramapädagogische Methoden in ein didaktisches Konzept eines handlungsorientierten Unterrichts integrieren lassen. Er stellt Methoden und Möglichkeiten vor, den Unterricht für Lehrende und Lernende kreativer sowie effizienter zu gestalten. Er präsentiert Einsatzmöglichkeiten dramapädagogischer Sequenzen und gibt Anregungen für eine Umsetzung in die eigene Unterrichtspraxis.

Er möchte zudem aufzeigen, dass Dramapädagogik neben multiperspektivischen auch partizipatorische, kooperative, kreative und handlungsorientierte Zugänge zur individuellen Sprach- und Persönlichkeitsbildung bietet. Oder frei nach Dorothy Heathcote: Dramapädagogik heißt, die Lernenden anzuhalten, hinter die sich auf der Oberfläche abzeichnende Handlung zu schauen, sich fallen zu lassen, um dann fliegen zu lernen (vgl. Heathcote/Bolton 1998: 160).


Tanya Wittal-Düerkopzuständig für Kommunikation im Kunst- und Kulturhaus visavis in Bern; Kultur- und Projektmanagement von kommunal bis international, Coaching für Schulkunst- und Schultheater-Projekte; Dozentin in der gesamtkünstlerischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung; Dozentin u.a. beim mehrsprachigen Theaterfestival der Province du Luxembourg „Multi(d)lingues“. Studium der Kulturpädagogik, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis (Universität Hildesheim); Studium European Studies, (CIFE); Darstellendes Spiel (Institut für Lehrerfortbildung, Niedersachsen); CAS-Studium Deutsch als Zweitsprache (PH Bern).

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  • WORKSHOP 4: Konfliktregelung im Lehrkontext | Raum 121

Referent: Hans Nenoff 

Um Konflikte zu bewältigen, stehen uns eine Reihe verschiedener Regulierungsmechanismen zur Verfügung. Diese bilden die Grundlage situativ angepasster Handlungsoptionen, die Menschen beispielsweise in pädagogischen Situationen oder im Kontext Schule nutzen.

In diesem Workshop werden die Teilnehmenden anhand eines konkreten, selbst gewählten Konfliktbeispiels aus dem Lehralltag mögliche und differenzierte Formen der Konfliktregulierung erarbeiten. Im Zentrum stehen dabei folgende Fragen: Welche Verfahren werden dabei differenziert? Nach welchen Maßstäben können diese Regulierungsmechanismen evaluiert werden? Und welche praktischen Erkenntnisse können daraus für den Lehralltag gewonnen werden?

Hans Nenoff ist Mitarbeiter an der Professur für Sprechwissenschaft und Phonetik an der FSU Jena (seit 2012) und freiberuflicher Mediator B.M. und Moderator in institutionellen Kontexten. 2009 hat er sein Studium an der MLU Halle/Wittenberg abgeschlossen (Dipl. Sprechwissenschaft). 2018 wurde er an der FSU Jena promoviert (Titel: "Reformulierungsverfahren im Mediationsprozess"). Seine Themenschwerpunkte in Forschung und Lehre liegen auf: Gesprächsforschung, Mediation, Konfliktbearbeitung, Gesprächsführung.

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  • WORKSHOP 5: Anspruchsvolle Lehr-Lerngespräche planen & gestalten | Raum 117

Referentin: Josefin Kaufhold

Ausgehend von einem erfolgreich evaluierten Kommunikationstraining zur Direkten Instruktion (Quittenbaum 2016) für Lehramtsstudierende an der Universität Erfurt beschäftigen wir uns mit der Entwicklung eines Programmes, das den Einsatz kommunikativer Strategien zur Erreichung anspruchsvoller Lernziele im Musik- und Literaturunterricht erlernbar macht. Im Workshop werden Aufbau und Inhalte des Trainings für die Kommunikationsmethode der indirekten Instruktion (Borich 2014) vorgestellt. Einzelne Trainingselemente werden in Form von Stations- bzw. Gruppenarbeit tiefer bearbeitet und diskutiert. Unter anderem finden Video- und Transkriptmaterialien der praktischen Erprobungen Einsatz.

Josefin Kaufhold absolvierte 2016 an der Universität Erfurt den Master of Education im Bereich Grundschullehramt für die Fächer Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und dem Nebenfach Musik. Seit April 2016 setzt sie sich als wiss. Mitarbeiterin im Erfurter QUALITEACH-Projekt „Methodentraining“ intensiv mit der Entwicklung eines Trainings zum Erlernen von Kommunikationsstrategien in problemorientierten Unterrichtssettings des Musikunterrichts auseinander. Innerhalb des Trainings werden anspruchsvolle Lehr-Lerngespräche mithilfe von „Kommunikationsskripts“ geplant und insbesondere in „Rollenspielen“ von Lehramtsstudierenden geübt und videografiert. 

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  • WORKSHOP 6: Komm, erzähl mir was! Erzählwerkstatt für neugierige Menschen ... | Raum 101

Referentin: Dr. Uta Wallraff

Erzählen gehört zu den Grundbedürfnissen der menschlichen Kommunikation. Neben den Alltagsgeschichten wollen auch Märchen, Sagen, Fabeln und viele andere Geschichten lebendig und spannend erzählt werden. Im Workshop werden in kurzen Übungen methodische Zugänge zu einer gelungenen Erzählung geübt und gegenseitig präsentiert. Die gemeinsame Arbeit versteht sich als Werkstattprogramm.

Dr. Uta Wallraff ist promovierte Sprechwissenschaftlerin. Seit 2010 ist sie Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Erfurt auf dem Gebiet Stimm- und Sprechbildung für angehende Lehrer*innen. Ihre aktuellen Lehr- und Tätigkeitsbereiche sind:

  • Sprech- und Artikulationstraining, Phonetik
  • Stimmbildung und Stimmcoaching
  • Rhetorik und Präsentation
  • Textsprechen und Leselehre
  • Bibelerzählen, Lektorenarbeit
  • sprechkünstlerisch-musikalische Kleinprogramme (Kammermusik, Kirchenmusik, Textlesungen)

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  • WORKSHOP 7: Einzelgespräche erfolgreich führen - Lehramtsstudierende bereiten sich auf Eltern- und Schülergespräche vor & Gruppen erfolgreich moderieren - Lehramtsstudierende bereiten sich auf die Rolle der/des Moderatorin/Moderators vor | Raum 103

Referentinnen: Dr. Claudia Bendick und Ulrike Nachtigäller

Seit dem WiSe 2017 bietet das ZfL Münster mit großem Erfolg u.a. folgende aussercurriculare Workshops an: "Einzelgespräche erfolgreich führen - Lehramtsstudierende bereiten sich auf Eltern- und Schülergespräche vor" und "Gruppen erfolgreich moderieren - Lehramtsstudierende bereiten sich auf die Rolle der/s Moderatorin*s vor". 

Im Workshop möchten wir mit Ihnen unsere Ergebnisse der ersten Zwischenevaluation bzgl. Werbung, Konzept, Dozenten, Personalressource usw. mitteilen. Im Anschluss laden wir zur gemeinsamen Diskussion und zum Ideenaustausch ein. Vielleicht haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder Sie Streben den Aufbau vergleichbarer Workshop-Programme an? Zur weiteren Qualitätssicherung /-optimierung der Workshops haben wir u.a. eine erste Kooperation mit der Universität Oldenburg aufgebaut. Vielleicht sind Sie ebenfalls an einer Kooperation zur Entwicklung, Ausführung und Evaluation von überfachlichen Workshop-Programmen für Lehramtsstudierende interessiert? Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

Dr. Claudia Bendick, Zentrum für Lehrerbildung der Westfälischen Universität Münster. Seit 2010 leitet sie die Abteilung Studienberatung und -koordination und ist dort gleichzeitig als stellvertretende Geschäftsführerin tätig. Als Systemische Beraterin (SG) und Systemische Supervisorin (i. A.) arbeitet sie mit Studierenden in Coaching und Beratung und gibt Workshops zu überfachlichen Themen.

 

 

 

Ulrike Nachtigäller M. A., Zentrum für Lehrerbildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit 2017 arbeitet sie in der Abteilung Studienberatung und -koordination. Als studierter Business Coach ist sie als Studienberaterin, Coach und Workshop-Trainerin für Lehramtsstudierende tätig. Die ersten 10 Jahre Berufserfahrung sammelte sie an der Saxion Hogeschool Enschede (Niederlande) als Dozentin, Coach und Change Managerin.

 

 

 

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Kontakt

Susanne Krämer
Modul "Körper - Stimme - Kommunikation"
Fachberaterin: Teil Kommunikation

Universität Leipzig 
ZLS
 
Prager Straße 38-40
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Tel.: (+49)341 97-30 483
Fax: (+49)341 97-30 489

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